Best Innovator: 3M: Klebestreifen und mehr

Best Innovator: 3M: Klebestreifen und mehr

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3M lässt lieber mal einen Fehler zu, als dass der Milliardenkonzern aussichtsreicheIdeen unterdrückt.

Der Technologiekonzern 3M setzt stark auf enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und wurde mit dem Best-Innovator-Sonderpreis "Corporate Venturing" ausgezeichnet.

Die entscheidende Idee hatte ein in den 1930er Jahren für den Autokonzern Ford zuständiger 3M-Großkundenbetreuer in den USA: Bei einem seiner regelmäßigen Besuche in einem Werk fiel ihm auf, wie viel Mühe die Arbeiter hatten, die Rohkarossen mit der gerade in Mode gekommenen Mehrfarbenlackierung zu versehen. Seine Lösung: Mit Klebestreifen wurde ein Teil der Karosserie abgedeckt, um eine saubere Trennung der Farben zu ermöglichen.

Das Prinzip, engen Kontakt zum Kunden zu halten, darüber nachzudenken, was ihm nutzen könnte, um so Anregungen für neue Produkte zu bekommen, gilt beim Technologiekonzern 3M noch heute. „Die meisten Ideen für neue Produkte kommen aus der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden“ sagt Stephan Rahn, der in der 3M-Deutschland-Zentrale im rheinischen Neuss für Innovations-Marketing zuständig ist. Die Integration solcher Vor-Ort-Anstöße in die weltweite Innovationskultur und die Verknüpfung und Nutzung der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist nach dem Urteil der Best-Innovator-Jury vorbildlich gelungen. 

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Vielseitiger Kleber

Innovationsprozesse in einem Konzern mit knapp 19 Milliarden Euro Umsatz – davon zwei Milliarden in Deutschland – zu koordinieren ist komplex. Der Mischkonzern zählt 45 Technologiefelder. Die mehr als 52 000 Produkte unter der Dachmarke 3M sind strategischen Marken zugeordnet: Post-it für Bürobedarf, Scotch für Kleber und Bastelbedarf, Scotch-Brite für Reinigungsmittel, Scotchgard für Imprägnierungsmittel, Scotchlite für reflektierende Folien, Scotchprint für Werbegrafik-Produkte sowie Scotchtint für Wärmedämm- und Scheibentönungsfolien. 

3M produziert Klebstoffe für die Produktion des Airbus A380 oder zur Herstellung von Rotorblättern für Windenergieanlagen, Verbindungsteile für Kupfer- und Glasfasernetzwerke, Leiterplatten für Elektronikbauteile und Membranen für Brennstoffzellen, aber auch Dentalprodukte, die mit Lasertechnik Zähne scannen und passgenaue Inlays fertigen. 

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