Best Innovator: Bosch: Innovation im Tandem

Best Innovator: Bosch: Innovation im Tandem

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Bosch schafft aus Patenten und Vorhandenem neue Produkte.

Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung haben sich für Bosch gelohnt. Das Unternehmen ist im Best-Innovator-Wettbewerb Sieger der Sparte Autozulieferer.

Das Gerät hat mittlerweile Kultstatus: Seit 2003 wurde der Elektroschrauber Bosch Ixo rund zehn Millionen Mal an den Mann oder die Frau gebracht. Mit Zubehör ist das Werkzeug auch zum Um-die-Ecke-schrauben oder als Korkenzieher geeignet, für den extrovertierten Heimwerker hat Bosch eine limitierte Sonderedition verziert mit Swarovski-Glitzersteinchen verlost. Davon abgesehen, ist der kleine Schrauber vor allem praktisch: Als weltweit erstes Werkzeug mit Lithium-Ionen-Technik entlädt sich der Akku nicht mehr, selbst wenn er ein Jahr unbenutzt in der Schublade gelegen hat.

Zwischen sieben und acht Prozent vom Umsatz – 2010 waren das gut 47 Milliarden Euro – investiert Bosch, Spartensieger Autozulieferer im Best-Innovator-Wettbewerb, jährlich in Forschung und Entwicklung. „Die meisten neuen Ideen kommen aus dem eigenen Haus, viele entstehen an den Schnittstellen der 17 Geschäftsbereiche“, sagt Martin Hieber, Innovationsmanager der Bosch-Gruppe. Um zu verhindern, dass am Markt vorbei entwickelt wird, gibt es für alle Geschäftsbereiche Innovationstandems, in denen ein Mitarbeiter aus der Entwicklung und einer aus dem Marketing gemeinsam neue Ideen bewerten.

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Weiterdenken

„Unser Innovationsprozess gliedert sich in vier Stufen“, erklärt Hieber das Verfahren. Zuerst würden Suchfelder für die Kreativteams definiert, anschließend Ideen gesammelt, dann geprüft, welche Ideen zum Geschäft und zu den Kompetenzen passen. Bevor eine Neuentwicklung in Serie geht, wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht, wie das aus der Idee entstandene Produkt sich herstellen ließe und welche Chancen es am Markt hätte. 

Häufig entstehen neue Ideen, weil schon bestehende Produkte oder Patente weitergedacht und auf Anwendungsfelder der Zukunft übertragen werden.

Das gilt auch für den neuen E-Bike-Antrieb, der jetzt von verschiedenen Fahrradherstellern eingesetzt wird. Der elektrische Antrieb für den Drahtesel ist zwar eine Neuentwicklung, Teile wie Motor, Akku oder Bedieneinheit basieren aber auf vorhandenen Techniken: Die Steuerungselektronik etwa wurde ursprünglich für Autoscheibenwischer entwickelt.

Das hat bei Bosch Tradition: Ur-Vater des Ixo-Schraubers ist ein 1932 auf den Markt gebrachtes Elektrowerkzeug – damals die erste Bohrmaschine der Welt mit Motor im Handgriff. Die wiederum basierte auf der Technik einer vier Jahre zuvor in den Markt eingeführten Haarschneidemaschine.

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