Best Innovator: Gea: Glückliche Kühe

Best Innovator: Gea: Glückliche Kühe

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Anlagen von Gea melken, misten aus und terminieren die Besamung.

Die Gea-Group aus Düsseldorf ist in der Branche Maschinenbau zum Sieger des Best-Innovator-Wettbewerbs gewählt worden. Unter anderem wegen einer kuhfreundliche Melkmaschine.

In die Sendung mit der Maus hat die Erfindung es schon geschafft. Auch Prinz Philip, Gemahl der englischen Königin, fand Gefallen an der meterlangen, silber glänzenden Maschine und adelte das Monstrum mit dem Award der Königlichen Vereinigung britischer Milchvieh-Farmer. Und vieles spricht dafür, dass der seit März angebotene Melk-Roboter der Düsseldorfer GEA Group auch die Kühe glücklich macht. 

Zumindest sei das Abzapfen der Milch wesentlich angenehmer für die Tiere, versichert Rainer Lowack, Konzernkoordinator für Innovationsmanagement bei GEA, dem Best-Innovator-Branchensieger Maschinenbau. „Statt wie beim konventionellen Melken das Melkvakuum bis zum Schluss auf allen vier Zitzen zu belassen, gibt es heute eine automatische Steuerung.“, erläutert Lowack die Technik, „Ist ein Euterviertel leer, wird das Vakuum abgeschaltet, das Saugen hört auf.“ Das Ergebnis: mehr Milch und gesundere Kühe. 

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2800 innovative Ideen

„Eigentlich eine ganz simple Idee, aber mit modernster und doch robuster Technik umgesetzt“, sagt Lowack. Ähnlich wie bei GEA Farm Technologies laufen die Innovationsprozesse auch in den übrigen fünf Konzern-Bereichen. Deren Produkte – vor allem für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie – reichen von Produktionslinien zum Verarbeiten und Verpacken von Fleisch und Käse, Abfüllanlagen für Getränke, über Separatoren, Homogenisatoren, Gefrier- und Kältetechnik bis hin zu Wärmetauschern auch für Klimaanlagen oder Kühltürme. Neue Ideen werden in einem Pool gesammelt, selektiert und bei entsprechenden Marktchancen zu neuen Produkten weiterentwickelt. 

Konzernweit über 2800 Ideen haben es im vergangenen Jahr in die GEA-Innovationspipeline geschafft. 110 neue Produkte stehen vor der Markteinführung – bei einem Umsatz von gut 4,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. GEA nutzt dabei die Vielfalt seiner Geschäftsbereiche. „Es gibt eine Reihe von Technologien, bei denen die Bereiche eng zusammenarbeiten, auch wenn die Anwendungen unterschiedlich sind“, sagt Lowack. 

Ein Beispiel für solche Kombinationen ist das GEA Stallmanagement-System: Um sein Milchvieh braucht der Bauer sich damit kaum noch zu kümmern. Nicht mal zum Melken zusammentreiben muss er die Tiere: Dank Elektronik weiß das System, wo welche Kuh sich im Stall gerade aufhält, elektronisch gesteuerte Gatterleiten die Tiere schön der Reihe nach zum Melkautomaten, wo eine 3-D-Kamera die Zitzen scannt und das Ansetzen der vier Melkbecher steuert. Automatisiert laufen auch andere Ereignisse im Leben der Kuh ab: Roboter füttern die Tiere und entmisten den Stall, sie merken, wenn dem Tier mal was fehlt und errechnen anhand der Gesundheitsdaten sogar den besten Zeitpunkt zum Besamen.

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