Beste Nachhaltigkeitsmarke: Henkels Konsequenz bei Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Beste Nachhaltigkeitsmarke: Henkels Konsequenz bei Nachhaltigkeit zahlt sich aus

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Der Vorstandsvorsitzende des Chemieunternehmens Henkel, Kasper Rorstedt. "Jedes Produkt sollte einen Beitrag leisten"

von Mario Brück

Beim Best-Brand-Ranking 2010 belegte Henkel den ersten Platz in der Kategorie beste Nachhaltigkeitsmarke. Kaum ein anderes Unternehmen setzt so konsequent auf Nachhaltigkeit wie der Konsumgüterhersteller.

And the winner is ... Henkel! Mit diesem Satz wurde Vorstandschef Kasper Rorsted im vergangenen Jahr fast im Zwei-Wochen-Takt beglückt. Gut zwei Dutzend Ehrungen, Preise, Top-Ratings und -Rankingplatzierungen räumte der Düsseldorfer Hersteller von Pril, Persil und Pattex ab. Fast immer ging es dabei auch um das Thema Nachhaltigkeit. Nachhaltig, also dauerhaft umweltgerecht, wollen heute wohl alle Unternehmen sein. Doch so konsequent wie Henkel setzt dabei kaum ein zweiter Konzern den strategischen Megatrend um. Ob Wertschätzung der Mitarbeiter, effizientes Wirtschaften oder umweltschonende Produktion – immer geht es um das Ziel, Ökonomie, Ökologie sowie gesellschaftliche und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen.

"Jedes Produkt soll einen Beitrag leisten"

Fünf Einsatzgebiete haben die Düsseldorfer abgesteckt: Energie und Klima, Wasser und Abwasser, Materialien und Abfall, Gesundheit und Sicherheit sowie gesellschaftlicher und sozialer Fortschritt. „Jedes neue Produkt soll in mindestens einem dieser Fokusfelder einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten“, fordert Rorsted. So erhöhen im Automobil- und Flugzeugbau die High-Tech-Klebstoffe von Henkel die Materialstabilität. Autos und Flugzeuge sollen dadurch – bei gleichbleibender Sicherheit – leichter werden und weniger Treibstoff verbrauchen. Es geht auch eine Nummer kleiner: So benötigen die sogenannten Eco-Smart-Nachfüllbeutel für die Flüssigseifen von Henkels US-Marke Dial nach Konzern-Angaben zwei Drittel weniger Kunststoff als herkömmliche Nachfüllflaschen. Das spart Energie bei Herstellung und Transport und reduziert zusätzlich den Abfall. 

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Im Kern hängt von grünen Innovationen nach Ansicht vieler Experten die Zukunftstauglichkeit jedes Unternehmens ab. Kunden achten verstärkt darauf. Zudem rechnet sich Ressourcen-Schonung. Der Energieverbrauch sank im Henkel-Reich zwischen 2004 und 2008 um elf, der Wasserverbrauch um 35, das Abfallaufkommen um 30 Prozent. „Nachhaltigkeit ist der Treiber für Innovationen der kommenden Dekade“, sagt Christian-André Weinberger, der die Strategie der Wasch- und Reinigungsmittel verantwortet.

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