Billigflieger: Germanwings-Chef: "Schreihals-Preise gehen zurück"

Billigflieger: Germanwings-Chef: "Schreihals-Preise gehen zurück"

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Thomas Winkelmann, Chef des Billigfliegers Germanwings, prognostiziert steigende Preise bei den Discount-Airlines

Die Kunden von Billigfliegern müssen sich auf steigende Preise einrichten. Insbesondere Schnäppchen-Angebote werden nach Aussage von Thomas Winkelmann, Chef des Billigfliegers Germanwings zurückgehen.

Gleichzeitig dürften sich viele Flüge aufgrund der hohen Treibstoffpreise und trotz hoher Auslastung nicht mehr rechnen. „Die 'Schreihalspreise' wie 'null Euro' oder 'geschenkt' wird es künftig bestenfalls begrenzt geben“, sagte Winkelmann der WirtschaftsWoche. Fliegen bleibe zwar günstiger als vor zehn oder 20 Jahren, „aber die heutigen Durchschnittspreise werden steigen, um die Kerosinkosten zu kompensieren“.

Aktuell machen die hohen Kerosinpreisen den Airlines stark zu schaffen, weil viele ihre Tickets schon viele Monate im Voraus verkaufen. „Die Flugzeuge sind voll. Aber voll heißt noch nicht profitabel. Viele Chartergesellschaften haben ihre Tickets lange im Voraus an Touristen oder Reiseveranstalter verkauft und dabei mit einem Ölpreis von 80 Dollar oder weniger kalkuliert. Jetzt ist er bei mehr als 130 Dollar. Und damit rechnen sich viele Flüge nicht mehr.“

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Deshalb hält Winkelmann eine weitere Konsolidierung für „sehr wahrscheinlich“. Der Chef von Germanwings glaubt auch nicht mehr, dass die Konkurrenten Ryanair, Easyjet und Air Berlin die große Zahl vorbestellter neuer Flugzeuge in Betrieb nehmen werden. „Warten wir doch einmal ab, ob diese Ankündigungsflieger auch wirklich alle abheben. Welche Fluggesellschaft nimmt einen neuen Flieger, wenn es angesichts der hohen Ölpreise immer schwieriger ist, damit Geld zu verdienen?“

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