Bitkom-Präsident Scheer: High-Tech-Gründer auf Reisen der Kanzlerin mitnehmen

Bitkom-Präsident Scheer: High-Tech-Gründer auf Reisen der Kanzlerin mitnehmen

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August-Wilhelm Scheer, 68, ist Gründer des Softwareunternehmens IDS Scheer und Präsident des High-Tech-Verbandes Bitkom.

von Thomas Stölzel

August-Wilhelm Scheer spricht anlässlich des vierten deutschen IT-Gipfels über die Chance deutscher Unternehmen im mobilen Internet und die Unterstützungsmöglichkeiten der Politik.

Im klassischen Internet spielen deutsche Firmen keine Rolle. Haben sie im mobilen Internet eine Chance?

In unserer Branche gibt es immer neue Innovationszyklen, in denen junge Unternehmen Chancen haben. Das mobile Internet erwirtschaftet hierzulande 2009 schon 5,2 Milliarden Euro, und wir erwarten, dass es jährlich um acht Prozent wächst. Trotzdem haben es Amerikaner leichter. Konzerne wie Google sorgen dafür, dass im Umfeld innovative Unternehmen nachwachsen.

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Am Dienstag findet der vierte deutsche IT-Gipfel statt. Wie kann Deutschland verhindern, dass es erneut den Anschluss verliert?

Wir sind im Internet nicht an erster Position. Viele Unternehmen, die es hier gab, wurden aufgekauft. Das können wir künftig nur verhindern, indem junge Firmen schneller eine globale Strategie verfolgen. Sie müssen zügig Geld aufnehmen können, per Börsengang oder Venture Capital.

Muss die Politik helfen?

Der mit privaten und öffentlichen Mitteln finanzierte High-Tech-Gründer-Fonds sollte durch einen Wachstumsfonds für Internet- und Softwarefirmen ergänzt werden. Zudem könnte die Kanzlerin beginnen, bei Auslandsreisen Sitzplätze im Flugzeug auch an junge High-Tech-Firmen zu vergeben.

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