"BMW-Guggenheim-Lab": BMW kooperiert mit New Yorker Guggenheim Museum

"BMW-Guggenheim-Lab": BMW kooperiert mit New Yorker Guggenheim Museum

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Am 1. Oktober 2010 verkündeten die Solomon R. Guggenheim Foundation sowie das Guggenheim Museum und die BMW Group eine zukunftsweisende Initiative. Die Kooperation wird Bürger, Gäste und Institutionen in Großstädten weltweit einbeziehen, um zur Schaffung zukunftsgerichteter Konzepte und Designs für das urbane Leben beizutragen. Solomon R. Guggenheim Museum, New York. Foto: David M. Heald © The Solomon R. Guggenheim Foundation, New York Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/BMW AG"

BMW und das Guggenheim Museum New York planen das „BMW-Guggenheim-Lab“ - ein auf sechs Jahre angelegtes Projekt, bei dem Wissenschaftler, Architekten und Bürger ab Herbst 2011 in mobilen Pavillons weltweit über die Zukunft der Mega-Citys diskutieren.

Das BMW-Guggenheim-Lab wird rund 500 Quadratmeter groß sein und zwei Geschosse haben: Ab Herbst 2011 wird der erste Pavillon zwei Jahre auf Reisen gehen und jeweils mehrere Monate Station in jeweils einer Metropole Nordamerikas, Asiens und Europas Station machen: Ziel der Kooperation zwischen dem deutschen Automobilkonzern und dem renommierten Museum:: Die Diskussion um Zukunft und Gestaltung der globalen Metropolen anstoßen. Der erste Zyklus steht unter dem Thema „Confronting Comfort“, verhandelt wird die Frage, wie die Entwicklung von Stadtvierteln besser auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmt und eine Balance zwischen den Annehmlichkeiten des modernen Lebens mit Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung in Einklang gebracht werden können. Am Ende des zweijährigen Reisezyklus soll eine Ausstellung im Guggenheim Museum New York die Ergebnisse präsentieren. Und ein neuer Pavillon auf die nächste zweijährige Reise durch die Welt geschickt.

Den ersten Pavillon gestalten das renommierte japanische Architektur-Atelier Bow-wow und das koreanische Designteam Sulki&Min. Das Gebäude bietet Platz für ein vierköpfiges Team aus Architekten, Designern, Technikern und Pädagogen, das dort an drei Tagen pro Woche zur Zukunft der Städte zu forschen soll. Den Rest der Woche steht der Pavillon für öffentliche Performances, Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen zur Verfügung.

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„Wir hoffen auf einen neuen Bilbao-Effekt weltweit wie für ein neues Jahrhundert“, beschreibt Frank-Peter Arndt, im BMW-Vorstand für das kulturelle Engagement des Autobauers zuständig, das Ziel dieses ersten globalen BMW-Kulturprojekts – in Anlehnung an den positiven, ökonomisch relevanten Imagetransfer, den architektonisch auffällige Gebäude wie der Ableger des Guggenheim-Museums in besagter spanischen Stadt auf die Städte haben, in denen sie stehen. „Unser gemeinsames Projekt ist ein Abenteuer“, sagen BMW-Vorstand Arndt und Guggenheim-Direktor Richard Armstrong. „Wir sehen diesem Abenteuer mit Spannung entgegen."

Um dieses Abenteuer zum Erfolg zu führen, werden die Münchner ihren bisher im hohen einstelligen Millionenbereich angesiedelten Kulturetat signifikant aufstocken. Die Unterstützung der bislang rund 100 Kulturprojekte – vom Straßenfestival in Mexiko City über bis zu den von Kunststars wie Andy Warhol gestalteten Art Cars – ändert sich durch das neue Projekt nach Unternehmensangaben nicht.

Als erste Station für die globale Tour des BMW-Guggenheim-Labs ist New York im Gespräch, die Verhandlungen mit Bürgermeister Michael Bloomberg laufen.

Das neue Projekt ist nicht die erste Kooperation zwischen BMW und dem Guggenheim Museum: Die Münchner Auto- und Motorradbauer waren schon 1998 Partner des New Yorker Museums – bei der Ausstellung „The Art of the Motorcycle“, die die Leistung von Ingenieuren auf die Ebene der Kunst hob und bei der der damalige Museumsdirektor Thomas Krens das Motorrad zum „essenziellen Symbol der Unsicherheit und des Optimismus unserer Zeit“ überhöhte. Eine Äußerung, die zu einem Aufschrei in den Feuilletons führte. Was aber nichts daran änderte, dass die Schau als eine der erfolgreichsten in der damals rund 60-jährigen Geschichte des Museums einging.

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