Börsengang: Russische Kohle fürs Frankfurter Parkett

Börsengang: Russische Kohle fürs Frankfurter Parkett

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Eine Kohlehalde vor dem Bergwerk West im niederrheinischen Kamp-Linfort.

Der russische Stahlkonzern Mechel erwägt, seine Bergbausparte in Frankfurt an die Börse zu bringen. Besitzer Igor Sjusin könnte schon in den kommenden Tagen Einzelheiten bekannt geben.

Die Erstemission könnte rund vier Milliarden Dollar einbringen, berichtete die russische Zeitung „Kommersant“. Sie beruft sich auf einen Vertreter eines namentlich nicht genannten Metallunternehmens. Mechel wolle Aktien für 20 Prozent seiner neu geschaffenen Bergbausparte platzieren, die der Konzern mit 20 Milliarden Dollar bewertet - deutlich mehr als der gegenwärtige Wert des gesamten Unternehmens.

Mechel hat eine Marktkapitalisierung von 8,3 Milliarden Dollar. Der an der New Yorker Börse notierte Konzern ist Russlands sechstgrößter Stahlproduzent. Mechel hatte jüngst im Osten Russlands in großem Umfang im Kohlegeschäft zugekauft. Die Bergbausparte würde die Mechel-Anteile an mehreren Kohlekonzernen umfassen, berichtete die Zeitung weiter. 

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Der Milliardär Igor Sjusin hatte im Dezember seine Pläne vor Journalisten in Moskau erwähnt, aber keine Details genannt. Mechel lehnte einen Kommentar bisher ab. Der Stahlriese war im Jahr 2004 an die New Yorker Börse gegangen. Er war damit einer der ersten russischen Stahlkonzerne, die ihre Aktien erstmals an einer ausländischen Börse anboten.

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