Boni-Streit: Commerzbank muss Banker 4,5 Millionen zahlen - Seite 2

Boni-Streit: Commerzbank muss Banker 4,5 Millionen zahlen

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In Frankfurt beginnen nächste Woche ein Dutzend weiterer Verfahren um Boni. Das Urteil im Fall Neumann sei dafür aber kein Präjudiz, sagte der Sprecher, weil es dabei um reine Leistungsboni gehe.

In der von Neumann seit 2006 geleiteten Kapitalmarktsparte war der größte Teil der Bewertungsverluste entstanden, die die Commerzbank tief in die roten Zahlen gerissen hatten. Richter Klaus Köttinger stellte allerdings fest, dass die Bank bereits einen Verlust von 2,9 Milliarden Euro erwartete, als sie den Aufhebungsvertrag mit Neumann unterzeichnete.

Neumanns Anwältin Tanja Karhausen sagte, das Minus habe „nicht viel zu tun mit der Leistung des Klägers“. Falsche Anreize für kurzfristige Erfolge werden für die Fehlentwicklungen in Banken verantwortlich gemacht, die zur Finanzkrise führten. Der ehemalige Betriebsratschef der Dresdner-Bank-Zentrale, Hans Georg Binder, sprach von einer fatalen Signalwirkung für die übrigen Bank-Mitarbeiter.

„Herr Neumann hat schon genug Geld bekommen, er könnte gut darauf verzichten.“ Neumanns ehemaliger Chef Stefan Jentzsch hatte auf seinen Bonus für 2008 verzichtet, war aber mit einer Abfindung von acht Millionen Euro gegangen.

8 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.10.2009, 16:19 UhrAnonymer Benutzer: pedro

    ich gönne jedem bängster eine Millionenabfindung zu, die dazu führt das dieser bängster Einkommenssteuer zahlt, um nach bezahlung dieser Steuer zu erfahren das er seine Abfindung zurückzahlen muß wegen irgend einem Vorwand. Eine Rückzahlung der Einkommensteuer wird dann verweigert wegen einem anderen Grund. Dieser bängster ist für immer Pleite.
    Echt tolles Gefühl.

  • 16.10.2009, 15:42 UhrAnonymer Benutzer: Richter-Schelte

    Diese Richter am ARbG Frankfurt sollten noch heute entlassen werden! Unter Wegfall aller Pensionsbezuege!
    Ohne die Steuermilliarden wuerde es die Commerz-/Dresdner bank gar nicht mehr geben!!! Und damit auch keine boni! Dies vergessen diese juristisch pervertierten Rechtsverdreher!!!
    Der Sparer aber darf weiterhin fuer diese gierige bankerpack zahlen! Mit absurd niedrigen Zinsen! Pure Schweinerei!

  • 16.10.2009, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Degro

    Das in diesem System solche unfähigen Nichtskönner in den
    banken auch noch Millionenbonis auch vom Steuerzahler
    zugesprochen bekommen, ist ein absoluter Skandal. Diese
    unmögliche Kapitalistenjustitz (kleine weden für 1,50Euro
    entlassen) müßte total zerschlagen werden. Zumal diese
    Richter auch noch vom Steuerzahler das Geld bekommen.
    Dieses System wird noch mal mit einem großen Knall
    kaputtgehen.

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