Branchen: Deutschlands Jobmotoren

Branchen: Deutschlands Jobmotoren

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Rotiert kräftig. Der deutsche Arbeitsmarkt kommt in Bewegung - zum Vorteil der Arbeitnehmer

Wo 2011 die meisten Arbeitsplätze entstehen - und wie die Beschäftigungschancen im nächsten Jahrzehnt aussehen.

Dieses Jahr, das spüren viele Unternehmen, ist das Jahr der Wende auf dem Arbeitsmarkt. „Früher konnte ich mir aus 20 Bewerbern den besten aussuchen“, sagt ein mittelständischer Unternehmer. „Heute ist es umgekehrt: Ich muss dem Bewerber klarmachen, warum er besser zu mir kommt als zu meinem Konkurrenten.“ Für die Arbeitnehmer wandelt sich der Arbeitsmarkt vom Angebots- zum Nachfragemarkt.

Insgesamt dürfte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Jahr um 430.000 oder 1,6 Prozent zulegen. Dabei spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft wider: Der Anstieg der Beschäftigung in der Industrie bleibt mit 0,3 Prozent relativ flach. Der Beschäftigungsaufbau findet vornehmlich in den Servicebranchen statt. Am meisten Arbeitsplätze entstehen in diesem Jahr in den - bezogen auf die Zahl der Beschäftigten - größten Branchen Gesundheit und Tourismus/Luftfahrt.

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Die größte Dynamik beim Jobaufbau entfaltet jedoch die stark exportabhängige Industrie: Das Ranking führt die Automobilbranche an mit einem Beschäftigungszuwachs von 5,7 Prozent. Dann folgt mit großem Abstand der Maschinenbau. Überraschend: Die in den vergangenen Jahren schrumpfende Bauwirtschaft teilt sich in diesem Jahr zusammen mit Tourismus/Luftfahrt den dritten Platz.

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