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Branchenstudien: Rekordfinanzierung für deutsche Biotech-Branche

von Susanne Kutter

Die Deutsche Biotech-Branche ist wieder auf deutlichem Wachstumskurs – zu diesem Ergebnis kommen einhellig die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (E&Y) sowie der Berliner Biotech-Spezialist Biocom.

Im Betrieb Eufets AG der Quelle: dpa/dpaweb
Im Betrieb Eufets AG der Fresenius Biotech GmbH in Idar-Oberstein werden Flaschen gezeigt (Archivfoto vom 13.02.2004). Der Gesundheitskonzern Fresenius erwartet nach einem Umsatz- und Ergebnisanstieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 ein Plus beim Jahresüberschuss von 15 bis 20 Prozent. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe (zu dpa/lhe 7095 vom 24.02.2005) (c) dpa - Bildfunk Quelle: dpa/dpaweb

Kurz hintereinander stellten sie jetzt ihre alljährlichen Branchenberichte vor. Nach Ernst & Young-Angaben steigerten Biotech-Unternehmen, die ihren Stammsitz in Deutschland haben, ihren Umsatz im Jahr 2010 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,06 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg: Laut E&Y um zwei Prozent auf gut 10 000, nach Angaben von Biocom sogar auf 15 480. Die Differenz der Kopfzahlen liegt in der unterschiedlichen Zählweise der beiden Erhebungen: Während die Wirtschaftsprüfer in Deutschland nur 400 Unternehmen als lupenreine Biotech-Unternehmen bewerten, kommt Biocom auf 538.

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Bessere Finanzierung

Einig sind sich die Analysten wiederum in der Einschätzung, dass sich die Finanzierungssituation der Branche im vergangenen Jahr deutlich verbessert hat. So flossen im Vorjahr laut Biocom 700 Millionen Euro in die deutsche Biotech-Branche – so viel wie nie zuvor. Dabei konnten 43 Biotech-Unternehmen 321 Millionen Euro an Finanzmitteln direkt einwerben. 2009 waren es nur 142 Millionen. Weitere 335 Millionen Euro flossen über die Börse in die Branche, 2009 dagegen nur 122 Millionen. 45 Millionen Euro stammten im vergangenen Jahr aus öffentlicher Förderung.

Wer am erfolgreichsten beim Geld-Einsammeln war, lesen Sie hier:

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