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BrandIndex: Preiskrieg macht Edeka-Tochter Netto zu schaffen

von Boris Hedde

Der Preiskrieg unter den Lebensmittel-Discountern setzt die verschiedenen Ketten immer stärker unter Druck. Das Beispiel Netto zeigt, wie schwer es die Anbieter auf dem hart umkämpften Markt haben, schreibt Boris Hedde von YouGovPsychonomics.

BrandIndex: Netto profitiert, Plus büßt ein
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Für eine aggressive Preispolitik sind Discounter schon seit längerem bekannt, doch die andauernden Preisrunden der vergangenen zwölf Monate sind ein Zeichen für den immer heftiger werdenden Konkurrenzdruck in der Branche.

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Viele Ketten sind in Deutschland an ihre Wachstumsgrenzen gestoßen und müssen nun schwere Geschütze auffahren, um ihre Marktanteile halten oder gar ausbauen zu können. Vor allem Discountprimus Aldi setzt seine Konkurrenten mit regelmäßigen Preissenkungen wichtiger Produkte unter Zugzwang. Würden diese nicht mitziehen, hätte dies eine fatale Signalwirkung auf das übrige Sortiment.

Welchen Einfluss die Preisschlacht auf das Image der verschiedenen Anbieter hat, zeigt eine Branchenanalyse auf Basis des Markenmonitors YouGov BrandIndex. Demnach ist vor allem der Marktführer Aldi in den vergangenen Monaten deutlich beliebter geworden und steht mit aktuell 66 BrandIndex-Punkten an der Spitze der deutschen Discounter.

Image von Plus verliert an Wert

Von diesen guten Werten sind Konkurrenten wie etwa die Edeka-Tochter Netto noch weit entfernt: Nach der Übernahme der Plus-Märkte ist Netto bis heute zwar deutlich beliebter geworden, seit Oktober scheint der Aufwärtstrend jedoch vorerst gestoppt. Die BrandIndex-Werte bewegen sich in diesen Tagen auf einem Niveau von etwa 35 Punkten.

Die Imagewerte der Marke Plus haben im gleichen Zeitraum allerdings deutlich verloren: Mittlerweile erreicht die ursprünglich zum Tengelmann-Konzern gehörende Marke nur noch 29 BrandIndex-Punkte. Zum Vergleich: Zu Beginn des vergangenen Jahres gehörte Plus mit knapp 50 Punkten noch zu den beliebtesten Discountern in Deutschland. Damit wird auch deutlich, dass sich das ursprünglich gute Image der Plus-Märkte nicht ohne weiteres auf Netto überträgt.

Ganz offensichtlich hat die aggressive Preispolitik von Aldi ihre Wirkung nicht verfehlt, wenn auch mit deutlicher Verzögerung - darauf deuten die weiteren Ergebnisse der BrandIndex-Analyse hin. So bewerten die Deutschen das Preis-Leistungs-Verhältnis von Aldi heute besser als vor einigen Monaten, obwohl der Discounter in diesem Punkt bereits zuvor sehr gut abschneiden konnte. Im Falle von Netto hingegen wird das Preis-Leistungs-Verhältnis seit der letzten Preissenkungsrunde deutlich kritischer bewertet, obwohl das Unternehmen öffentlichkeitswirksam nachzog und die Preise ebenfalls senkte.

Qualität der Eigenmarken rückt in den Vordergrund

Künftig dürfte jedoch der Preis alleine als Positionierungsdimension nicht mehr ausreichen.

Andere Kriterien wie die Qualität der Eigenmarken oder die Sortimentsgestaltung könnten in verstärkt den Vordergrund rücken.

Allerdings dürfte es für Netto und Co. hier ebenfalls schwer sein, Aldi Nord und Aldi Süd vom Thron zu stoßen, denn auch im Hinblick auf die Qualitätswahrnehmung der Verbraucher sind die Ketten der Albrecht-Brüder gut positioniert. Netto hingegen muss auch in diesem Punkt aktuell eine Verschlechterung der gemessenen Werte verkraften.

Die Analyse basiert auf dem Markenmonitor BrandIndex. Dieses Tool zur Markenführung ermöglicht auf der Grundlage einer täglichen Befragung von 1000 Personen tagesaktuelle Imageanalysen von über 500 Marken aus 20 Branchen.

9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 13.08.2011, 16:18 UhrAnonymer Benutzer: Optimalskandal

    @Justus
    Das faule Ei kommt aus Regensburg und arbeitet indirekt für Netto!

  • 24.09.2010, 21:14 UhrAnonymer Benutzer: Justus

    Liebe Kollegen
    Hier gibt es bestimmt mehr als nur ein faules Ei.
    Eines davon wohnt in P. bei M. und heißt D. S.
    Dieses faule Ei, versucht genau wie früher Leute auszu spionieren und seinen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen!
    Danke MA S. aus P.
    Wir kennen dich!

  • 19.09.2010, 18:34 UhrAnonymer Benutzer: BramfelderIndex

    Hier mein "Einzelfall" in Kurzform:
    Kompetenten ML mit 25 Jahre Netto-Urkunde seit 20 Jahren ML, Lager; Team und Laden voll im Griff zum Runterstufen zu bewegen scheint schier unmöglich.
    AbER NiCHT für NETTO, GVL/VL ziehen alle Register des Mobbing:
    Lager: Der Zuteilungsschlüssel wird richtung Stufe 6 gedreht, das Lager läuft über ML erstickt in Ware.
    Team: Vom ML Gemeldete 0-Nummern im Team werden nicht ausgetauscht, gute rausgezogen und weitere 0-Nummern zugefügt.
    Laden: Filial Wochenstunden werden reduziert, MA's Stunden werden gekürzt.
    GVL/VL haben jetzt mit diesen Vorgehensweisen eine Situation erschaffen bei der JEDER ML versagen und aufgeben muß.
    Jetzt tauchen GVL/VL auf bitten zum Gespräch in den Pausenraum und werfen dem ML vor Lager Team und Laden nicht im Griff zu haben.
    ich hab mich letztendlich als Filialkraft runterstufen lassen und hab jetzt zusätzlich Harz4 beantragt.

    bei Aldi; Lidl oder Penny findet der Arbeitnehmer bessere Arbeitsbedingungen vor.
    PS.:bramfelder=Nickname und nicht der bezirk.

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