Brennan: Gagfah will Wohnungen für 300 Millionen Euro verkaufen

Brennan: Gagfah will Wohnungen für 300 Millionen Euro verkaufen

von Mark Fehr und Harald Schumacher

Der börsennotierte Wohnungskonzern Gagfah, dem bundesweit rund 155.000 Wohnungen in 350 Städten gehören, will größere Teile seines Immobilienbestandes abstoßen, um seine Liquidität zu verbessern.

„In diesem Jahr wollen wir etwas mehr Druck machen mit der Privatisierung und Wohnungen im Wert von vielleicht 300 Millionen Euro verkaufen“, sagte Gagfah-Chef William Brennan der WirtschaftsWoche. Insgesamt stehen derzeit noch 4000 Gagfah-Wohnungen zum Verkauf. Allein durch den Verkauf kompletter Wohnblocks habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren 1,2 Milliarden Euro erlöst.

Brennan verwahrt sich in dem Interview gegen die Kritik, dass die Gagfah den Wohnungsbestand verkommen lasse. In diesem Jahr werde die Gagfah insgesamt 90 Millionen in ihre Wohnimmobilien investieren. „Das entspricht je Quadratmeter 23 Prozent mehr als 2010, also knapp zehn Euro“, sagte Brennan.

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Der Gagfah-Chef räumte ein, dass dies zu Lasten der Aktionäre gehen werde. „Die Dividende ist keine heilige Kuh“, sagte Brennan der WirtschaftsWoche. Trotzdem sei die Gagfah „an selektiven Zukäufen“ interessiert: „So sehen wir uns natürlich das Wohnungsportfolio an, das die Landesbank Baden-Württemberg jetzt verkaufen will.“

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