Buchmesse: Trotz Krise fast drei Prozent mehr Bücher verkauft

Buchmesse: Trotz Krise fast drei Prozent mehr Bücher verkauft

Bild vergrößern

Trotz Krise mehr Bücher verkauft

Auch wenn die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr etwas kleiner ausfällt, trotzt die Branche der Krise: Die Verkaufszahlen stiegen um drei Prozent. Ein wichtiges Streitthema in Frankfurt ist die digitale Zukunft der Bücher.

Die Frankfurter Buchmesse öffnet heute ihre Pforten. Zunächst ist die Ausstellung, bei der mehr als 7.000 Aussteller aus 100 Ländern ihre Produkte zeigen, nur für Fachbesucher geöffnet. Erst am Wochenende hat das breite Publikum Zutritt. Ehrengast ist in diesem Jahr China.

Daneben wird ein großes Thema die Digitalisierung sein, erstmals werden neben Filmen auch Musik und Computerspiele ausgestellt - Besucher können diese an Spielkonsolen ausprobieren.

Anzeige

Trotz Krise mehr Bücher verkauft

Der deutsche Buchmarkt trotzt der Krise - deren Folgen spürt aber die Frankfurter Buchmesse. Deutsche Verlage und Buchhändler haben bis zum Oktober ein Umsatzplus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet. „2009 wird kein Jahr der wirtschaftlichen Einbrüche“, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder.

94 276 Neuerscheinungen brachten die deutschen Buchverlage 2008 auf den Markt. Das ist ein Minus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Langem wieder ein Rückgang. Auf der Frankfurter Buchmesse, die an diesem Mittwoch beginnt, setzt sich der Trend fort. Rund 7000 Aussteller aus aller Welt präsentieren dort 121 208 Novitäten, 1,9 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor.

Diskussion um Google und E-Books

Die weltgrößte Bücherschau fällt dennoch kleiner aus als im Vorjahr: „Die Wirtschaftskrise geht nicht völlig spurlos an der Buchmesse vorbei“, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos. Insgesamt wurden zwei Prozent weniger Ausstellungsfläche vermietet. Vor allem englischsprachige und osteuropäische Verlage haben abgesagt oder ihre Stände verkleinert. Die Zahl der 7314 Aussteller aus 100 Ländern liegt nur knapp unter dem Vorjahresniveau (7373 Anbieter). Es werden mehr als 400 000 Titel angeboten, 124 000 davon sind Neuerscheinungen.

Als „zentrale Frage“ für Verlage und Händler auf der Messe sieht Honnefelder das Thema neue Medien: „Wie können wir auch mit digitalen Inhalten Geld verdienen?“. Dieses Thema beschäftigt auch die Politik. „Bücher sind ein Kulturgut, kein beliebiges Wirtschaftsgut“, sagte Bundeskanzlerin Merkel bei der Eröffnung der Messe. Auch E-Books - auf elektronischen Lesegeräten nutzbare Bücher - sollten der Preisbindung unterliegen.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%