Bundesliga-Rückrunde: Die Geldfabrik Fußball läuft wieder

Bundesliga-Rückrunde: Die Geldfabrik Fußball läuft wieder

Die Bundesliga startet in die Rückrunde, die Geldmaschine Fußball läuft wieder an. Die Spiele sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Sie schaffen Arbeitsplätze und bringen hohe Steuereinnahmen.

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Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München

110.000 Jobs hängen am deutschen Profifußball. Das hat die Beratungsgesellschaft McKinsey ausgerechnet. Zwar sind nicht einmal 10.000 Mitarbeiter direkt in den Klubs beschäftigt. Aber auch andere Branchen profitieren: Mehr als 10.000 Stellen entstanden in Kneipen, Restaurants und Hotels, die mit Fußballfans gute Geschäfte machen. In der deutschen Bekleidungsindustrie sind bis zu drei Prozent der Arbeitsplätze von den Profikickern abhängig. Hinzu kommen etwa Sportjournalisten und Techniker. 

1,7 Milliarden Euro nehmen Bund, Länder und Kommunen durch die Geschäfte rund um den Fußball an Steuern und Abgaben ein. Damit lohnen sich auch die rund 200 Millionen Euro, die die öffentliche Hand etwa für Polizeieinsätze, Stadion-Investitionen und öffentlichen Nahverkehr ausgibt. Insgesamt trägt der Profifußball jährlich 5,1 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. 

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172 Millionen Euro operativen Gewinn erwirtschafteten die 18 Bundesliga-Klubs in der Saison 2008/09. Der Liga-Umsatz beträgt dem Beratungsunternehmen Deloitte zufolge 1,6 Milliarden Euro. Mit einer Umsatzrendite von mehr als zehn Prozent ist die Bundesliga damit Europas profitabelste Liga – deutlich vor der englischen Premiere League, die auf vier Prozent Rendite kommt. Allerdings erwirtschafteten nur 11 der 18 Bundesliga-Klubs einen Gewinn.

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