Chefwechsel: Blitz-Rochade bei Opel

Chefwechsel: Blitz-Rochade bei Opel

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Karl-Friedrich Stracke, derzeitiger Chefentwickler der Opel-Mutter General Motors (GM), soll neuer Opel-Chef werden

Personalwechsel bei Opel: Der bisherige Vorstand Nick Reilly wechselt in den Aufsichtsrat. Mit Karl-Friedrich Stracke erhält der krisengeschüttelte Autobauer wieder einen deutschen Chef.

Nick Reilly, 61, hat jahrelange Erfahrung darin, schlechte Nachrichten gelassen zu überbringen. Am vergangenen Donnerstag hatte er eine besonders heikle Mission: Er musste seine Abberufung als Opel-Chef als strategischen Fortschritt erklären. Gerade als in Detroit die Sonne aufgegangen war, hatte Dan Akerson, Chef der Opel-Mutter GM, seinen Statthalter in Rüsselsheim angerufen und ihm mitgeteilt, dass der bisherige GM-Chefentwickler, der 55-jährige Karl-Friedrich Stracke, zum 1. April seinen Job übernehmen werde. Damit hat das Unternehmen, das nach wie vor rote Zahlen schreibt, wieder einen Deutschen als Chef. Reilly, der erst im Januar 2010 bei Opel das Ruder von Hans Demant übernommen hatte, wird aber nicht arbeitslos: Der gebürtige Waliser bleibt Chef von GM Europe und soll Vorsitzender des Opel-Aufsichtsrats werden.

In einer hastig einberufenen Telefonkonferenz mit Journalisten versuchte Reilly der überraschenden Rochade positive Seiten abzugewinnen: Wenn Stracke das Tagesgeschäft führe, bleibe ihm mehr Zeit für die Entwicklung von Opels Langfriststrategie. Dennoch war zu spüren, dass ihn seine Ablösung schmerzt. "Ich bin entzückt", sagte er nur kurz auf die Frage, wie er die Entscheidung Akersons finde.

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