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Chinesisches Neujahr und Astrologie: Willkommen im Jahr der Ratte

von Sebastian Schulte

Das chinesische Neujahrsfest hat für die Chinesen eine so große Bedeutung wie für den westlichen Kulturkreis die Zeit um Weihnachten und Silvester. Nach dem chinesischen Kalender findet es immer am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende statt.

Am Neujahrstag gehört der Besuch im Tempel für Chinesen zum Pflichtprogramm Quelle: dpa
Am Neujahrstag gehört der Besuch im Tempel für Chinesen zum Pflichtprogramm Quelle: dpa

Gestern haben Millionen Chinesen weltweit das neue Jahr begrüßt. Damit ist das Jahr des Schweins beendet und das Jahr der Ratte beginnt.

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Das chinesische Horoskop ist nicht mit dem westlichen Horoskop vergleichbar. Denn das westliche Horoskop beruht auf den zwölf Tierkreiszeichen, die den Jahresverlauf der Sonne in zwölf Abschnitte teilen. Das chinesische Horoskop führt seine zwölf Tierkreiszeichen auf eine Sage zurück. Der Sage nach sollen die zwölf Tierkreiszeichen entstanden sein, als Buddha alle Tiere zum Neujahrsfest einlud, zu ihm zu kommen. Allerdings folgten nur zwölf Tiere seiner Einladung. Zur Belohnung gab er ihnen jeweils die Aufsicht über ein Jahr, und zwar nach der Reihenfolge ihres Erscheinens. Als erstes erschien die Ratte, dann der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange das Pferd, das Schaf (die Ziege), der Affe, dann der Hahn, der Hund und als letztes erschien das Schwein.

Bei der Beratung durch ein chinesisches Horoskop stehen die Deutung von Charaktereigenschaften und das Aufzeigen von Neigungen oder Talenten des Menschen im Vordergrund.

Das Jahr der Ratte soll chinesischen Astrologen zufolge großen Einfluss auf das Leben der Menschen haben. So müssen Büffel-Geborene (die Jahre 1949, 1961 und 1973) besonders aufpassen, um vor lauter Arbeit nicht die Beziehung zu vernachlässigen. Ebenso sollten Hase-Geborene (1951, 1963 und 1975) keine Flirts eingehen, denn diese könnten vorhandene Beziehungen zerstören, raten die Sterndeuter aus dem Reich der Mitte. Als Mitteleuropäer mag man zu solchen Empfehlungen stehen, wie man will. Doch in China - wie in ganz Asien - sind Aberglaube und der Glaube an (gute wie böse) Geister weit verbreitet. Schließlich haben auch Studien in der westlichen Welt gezeigt, dass sich die Horoskop-Spalten der Illustrierten bei vielen Lesern ganz besonderer Beliebtheit erfreuen.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 29.05.2008, 10:09 UhrAnonymer Benutzer: Hans Kolpak

    bei allen Regelwerken, die Menschen weltweit nutzen, fällt mir das bedürfniss nach Orientierung auf. Selbst die klassische Psychologie, wie sie an westlichen Hochschulen gelehrt und in privaten Therapeutenschulen praktizierend vermittelt wird, bedient sich der Konstrukte, die willkürlich gesetzt sind.

    Als Laie mag man zu solchen Kunstgriffen stehen, wie man will. Der Fuzzy Logic folgend, die auch in der Mathematik und Physik hervorragende Dienste leistet, entsteht für berater, Therapeuten und Klienten durch die gesetzten Konstrukte ein Gerüst, mit dem sich gute Erfolge erzielen lassen.

    Das Erstgespräch mit einem Therapeuten wie auch mit einem Astrologen hat reine beratungsqualität, die auch von Telefonberatern geboten wird. Zuhören und Stehenlassen ist angesagt. Sensible begleiter erkennen Strukturen und führen diese mit einer Methode zusammen, die Erfolg verspricht. intuition und Erfahrung ergänzen hierbei wissenschaftliches Denken.

    Die chinesische Astrologie paßt zum Reich der Mitte und wir Europäer haben eigene astrologische Vorgehensweisen entwickelt, die unserem Hintergrund entsprechen. Klug ist, wer zum Nutzen eines Kunden oder Klienten das Gute aus beiden Welten zusammenzuführen weiß, um damit in angemessener Zeit solide Ergebnisse zu erzielen.

    immerhin ist es spannend, eine chinesische mit einer europäischen Astrologie zu vergleichen.

    Hans Kolpak
    Astro light Coach

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