Chronik: Opels Zehn-Monats-Kampf um eine Zukunft

Chronik: Opels Zehn-Monats-Kampf um eine Zukunft

Dank Abwrackprämie verkaufen sich Opel-Fahrzeuge blendend. Doch die Opelaner bangen seit mehr als 300 Tagen um ihre Zukunft. Seit dem 14. November 2008 ringt der Autobauer ums Überleben - ein Kampf mit vielen Wendungen.

14. November 2008: Opel bittet um Staatsbürgschaft

15. November: Bundeskanzlerin Andrea Merkel lädt die Opel-Führung zu einem Krisengipfel ein

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19. November: Der Hessische Landtag verabschiedet das Opel-Rettungsgesetz

18. Februar 2009: Die Opel-Führung schließt Beteiligung Dritter zur Sanierung des angeschlagenen Autobauers nicht aus

19. März: Die Opel-Händler bringen sich ins Spiel. Sie streben eine Beteiligung am Konzern an.

04. Mai: Erste Details über die Konzepte sickern durch. Opel-Interessent Fiat will drei Opel-Standorte erhalten.

19. Mai: Die Brückenfinanzierung für Opel steht: Vertreter von Bundesregierung, Ländern und deutscher Banken einigen sich auf ein Modell für eine Zwischenfinanzierung. Opel bekommt ein bis zwei Milliarden als Überbrückungskredit und soll von einer Treuhand übernommen werden.

20. Mai: GM Europa bestätigt die Abgabe von drei Angeboten für Opel: Dem Autokonzern liegen Konzepte des Autoherstellers Fiat, eines Konsortiums um den Autozulieferer Magna und vom Finanzinvestor RHJ International (RHJI) vor.

22. Mai: Nordrhein-Westfalen lehnt das Magna-Konzept vorerst ab ab

23. Mai: Opel-Interessent Fiat bessert sein Konzept nochmal nach

28. Mai: Ein erneuter Gipfel zu Opel bringt keinen Durchbruch. 

29. Mai: Nun legt auch Opel-Interessent Magna ein neues Konzept vor. Berichten zufolge sind sich Magna und GM über Opel grundsätzlich einig. Details werden aber noch nicht preisgegeben.

30. Mai: Die Bundesregierung bezieht Stellung und spricht sich für das Magna-Konzept zur Opel-Rettung aus.

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