Chronik: Wie die Telekom ihr Kartell aufbaute

Chronik: Wie die Telekom ihr Kartell aufbaute

Ende 2006 legte die Deutsche Telekom los: Wie die Telekom das Kartell mit Debitel und Freenet aufgebaut hat.

3. September 2006

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Logo der Deutschen Telekom

René Obermann übernimmt im Vorstand zusätzlich die Verantwortung für den stationären Handel. Sein Ziel: Bis 2008 sollen 3000 Shops für Omnipräsenz in den Einkaufsstraßen sorgen.

13. November 2006

Obermann löst Kai-Uwe Ricke als Vorstandschef ab. Die Vertriebsoffensive wird Teil des Sanierungsprogramms, mit dem Obermann Marktanteile zurückgewinnen will.

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21. Dezember 2006

Die Telekom-Spitze verzichtet auf ein im Juli 2006 mit der Telefonshopkette dug vereinbartes Veto-Recht, das einen Verkauf von dug an Konkurrenten verbietet. Debitel kauft dug von dessen Gründern. Die Debitel/dug-Gruppe vereint zwei konträre Geschäftsmodelle. Sie ist als Service Provider einerseits Konkurrent der Telekom, andererseits auch deren Vertriebspartner. Die kartellrechtlich gebotene Trennung zwischen diesen Geschäftsfeldern wird praktisch aufgehoben.

Jahreswechsel 2006/07

Die Anwaltskanzlei Clifford Chance stellt in einem von der Telekom in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten Wettbewerbsverstöße bei der Vertriebskooperation mit Debitel fest.

1. November 2007

Für das Weihnachtsgeschäft vereinbart die Telekom mit Debitel besonders gute Konditionen. Sie bieten Debitel zusätzliche Ergebnischancen in Höhe von 18 Millionen Euro. Das Geld braucht Debitel-Eigner Permira, um das Unternehmen mit guten Geschäftszahlen für einen geplanten Verkauf 2008 hübsch zu machen.

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