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Chronologie: "Welt-AG" von DaimlerChrysler hielt nur neun Jahre

von wiw/mbr/AP

Mit dem überraschenden Zusammenschluss der Stuttgarter Daimler-Benz AG und der Chrysler Corp. mit Sitz in Auburn Hills (US-Bundesstaat Michigan) entstand vor neun Jahren einer der führenden Automobilhersteller der Welt. wiwo.de lässt die wichtigsten Stationen Revue passieren.

Spekulationen um Eckhard Cordes: Der Ex-Mercedes-Chef könnte MAN/Scania-Chef werden,  dpa
Spekulationen um Eckhard Cordes: Der Ex-Mercedes-Chef könnte MAN/Scania-Chef werden, Foto: dpa

12. Januar 1998: Daimler-Benz-Vorstandschef Jürgen Schrempp und Chrysler-Lenker Robert Eaton loten in Detroit zum ersten Mal die Chancen einer Fusion aus 7. Mai: In London geben Schrempp und Eaton die Megafusion vor den Medien bekannt. Der Vertrag wurde einen Tag zuvor unterzeichnet. Daimler-Benz und Chrysler fusionieren zum weltumspannenden Autokonzern. Im Oktober beginnt der Verkauf des Zweisitzers Smart. 31. Juli: Nach der EU-Kommission billigt auch die US-Kartellbehörde den Zusammenschluss. 17. November: Tag eins des neuen Unternehmens DaimlerChrysler AG. Die Aktien werden weltweit an der Börse gehandelt. 27. März 2000: Für rund vier Milliarden Mark steigt DaimlerChrysler beim japanischen Autohersteller Mitsubishi Motors ein. 1. April: Nach dem Ausscheiden von Chrysler-Chef Eaton wird Schrempp alleiniger Chef des Konzerns 26. Juni: DaimlerChrysler erwirbt für 428 Millionen Dollar zehn Prozent der Hyundai Motor Company und vereinbart eine Allianz in der Nutzfahrzeugsparte. 26. Oktober: Die US-Sparte des DaimlerChrysler-Konzerns schreibt im dritten Quartal rote Zahlen. Das Minus beträgt 600 Millionen Euro. 30. Oktober: Konzernchef Jürgen Schrempp sagt in einem Interview, er sehe die Fusion beider Autokonzerne nicht als Zusammenschluss unter Gleichen. 17. November: Mit einem Führungswechsel in der US-Sparte will der Autobauer Probleme bei Chrysler in den Griff bekommen. Chrysler-Chef Holden wird abgelöst und durch Nutzfahrzeugvorstand Dieter Zetsche ersetzt. 27. November: Der US-Milliardär Kirk Kerkorian reicht eine Klage über neun Milliarden Dollar gegen DaimlerChrysler ein. Der drittgrößte Einzelaktionär wirft Schrempp darin vor, die Aktionäre belogen zu haben.

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