Computerhersteller: Gewinn von Dell eingebrochen

Computerhersteller: Gewinn von Dell eingebrochen

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Der Griff zu billigeren Computern hat dem US-Hersteller Dell Gewinn- und Umsatzeinbußen beschert

Der Griff zu billigeren Computern hat dem US-Hersteller Dell Gewinn- und Umsatzeinbußen beschert. Einen Ausblick blieb der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller bei Vorlage des Jahresberichts heute schuldig.

Die weltweite IT-Nachfrage werde weiterhin schwer einschätzbar sein, hieß es lediglich. Viele Kunden warteten mit ihren Technologie-Ausgaben auf bessere Zeiten, erklärte Dell-Chef Michael Dell nach Börsenschluss. Unterm Strich verbuchte der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 48 Prozent auf nur noch 351 Millionen Dollar. Der Umsatz fiel in dem am 30. Januar zu Ende gegangenen Quartal um 16 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar.

Aufgrund der Krise mahnte Dell einen „disziplinierten“ Umgang mit Kosten an und erhöhte das Einsparungsziel bis Ende 2011 auf vier Milliarden Dollar jährlich. Zuvor hatte er drei Milliarden gefordert. Am Markt kam das gut an. Zudem übertraf der Dell-Gewinn ohne Sonderposten die Erwartungen von Analysten.

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Die Aktien des Computerherstellers gewannen im nachbörslichen Handel drei Prozent, nachdem sie kurz zuvor etwa genau soviel verloren hatten. Der Markt habe angefangen, sich auf katastrophale Zahlen einzustellen, erklärte Analyst Bill Kreher von Edward Jones. Dell handele weiter nach dem Motto Profit vor Wachstum. „Kosten sind dabei ein Faktor, den sie kontrollieren können und das machen sie erfolgreich“, sagte Kreher.

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