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Computerhersteller: Siemens: Joint Venture mit Fujitsu aufgekündigt

Siemens steigt definitiv aus dem Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens Computer mit dem japanischen IT-Konzern Fujitsu. „Siemens hatte das Recht, seine Anteile dem Partner Fujitsu bis Ende September anzudienen – und das ist auch geschehen“, zitiert die WirtschaftsWoche ein Siemens-Aufsichtsratsmitglied.

Präsentation des Quelle: dpa
Präsentation des Siemens-Fujitsu Laptop Amilo Mini Ui 3520: Siemens will aus dem Gemeinschaftsunternehmen aussteigen Quelle: dpa

Jetzt gehe es nur noch um den Preis. Fujitsu Siemens beschäftigt 10 500 Mitarbeiter, davon 6200 in Deutschland. Einer der heikelsten Punkte bei dem Verkauf der Anteile ist die Zukunft der Montagestandorte (Augsburg, Sömmerda) in Deutschland. „Wir drängen darauf, dass der Erhalt der Werke zur Sprache kommt“, so Michael Leppek von der IG Metall in München gegenüber der WirtschaftsWoche.

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Dabei geht es um die letzte Computerfertigung in Deutschland. Siemens selbst will den Stand der Verhandlungen nicht kommentieren. Möglich ist eine Komplettübernahme durch den Miteigentümer Fujitsu, aber auch der chinesische PC-Hersteller Lenovo ist Gerüchten zufolge an einer Übernahme von Teilen des Geschäfts interessiert.

17 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 04.11.2008, 13:01 UhrAnonymer Benutzer: Dieter

    Tja, das hat dann die Siemens AG in diesem Falle geschickter gemacht, als es seinerzeit bei dem Verschenken der Handysparte an benQ passiert war. Glückwunsch Joe Kaeser! Die Sparte landet letztlich wieder bei einem Chinesen, hoffentlich nicht wieder als GmbH und Co.KG und dann nach 1 Jahr insolvenz.

  • 10.10.2008, 00:53 UhrAnonymer Benutzer: Die Spirale

    [Zitat von Thomas]
    Was am meisten nervt, ist das gebetsmühlenartige "No comment" von offizieller Seite -- so vertreibt man bloß Kunden und macht die Arbeitsplätze quasi im Vorbeigehen überflüssig. [Zitat Ende]
    Das stimmt teilweise, aber man sollte bedenken, das öffentliche Aussagen während der aktiven Verhandlungsphase fast nicht möglich sind. Jedenfalls würde das sicherlich auch nicht positiv wahrgenommen werden.
    Siehe VW / Porsche ;-)

  • 08.10.2008, 15:57 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    Was am meisten nervt, ist das gebetsmühlenartige "No comment" von offizieller Seite -- so vertreibt man bloß Kunden und macht die Arbeitsplätze quasi im Vorbeigehen überflüssig. in dem Fall hilft dann auch hohe Produktqualität nicht wirklich weiter. Worauf man jetzt noch hoffen kann, ist, dass Fujitsu die vergleichsweise große einheimische Nutzerbasis nicht auf einen Schlag verlieren will -- also müssen sie irgendetwas anbieten.

    Was den geschätzten Vorredner Auswanderer angeht, so wäre meine Frage: Was glauben Sie eigentlich, warum sich so viele Amerikaner ein anderes Gesundheitssystem wünschen - weil unseres so furchtbar Sch**** ist? Und gehört zum Kreis der kuchenfressenden Rentner auch die eigene Mama?

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