In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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17 Kommentarein meiner Glaskugel war das Ende von FSC schon länger zu sehen. interessant wäre es gewesen, vom AR mehr über die Strategie im Rahmen der "Andienung" (klasse Wort, ist so lustvoll und vieldeutig) zu erfahren.
Hansenu hat recht. Wo bleibt das Fleisch in der berichtssuppe?
Damit gibt es dann keinen europäischen Computerhersteller mehr.
Ob das gut ist, wenn diese Kernkompetenzen nur noch in USA und Asien existieren?
Man scheint es einfach nicht zu lernen.
Der Ausverkauf deutscher Firmen und Standorte geht munter weiter. bald essen wir in den Kantinen nur noch Hamburger oder mit Stäbchen. Paßt man bei Siemens nicht in das "neue" 3-Säulensystem, bekommt man eine Tritt.
Nichts neues an info und dennoch bemerkenswert Siemens Zug um Zug weltweit fürhrende Spitzentechnologie aus Deutschland ins Ausland verhökert:infenion, Epcos, Qimonda (indirekt), Mobilfunk- und Telekommunikation-infrastruktur, nun Fujitsu Siemens, welches immerhin über sich selbst schreibt: "FS Computers ist der führende europäische iT-infrastruktur Hersteller. Mit seinem strategischen Fokus auf innovativen Mobility und Dynamic Data Center Produkten, Services und Lösungen bietet das Unternehmen eine einzigartige bandbreite an Produkten - vom Notebook über Desktops bis hin zu iT infrastrukturlösungen und Services...." - Der Ausverkauf an Spitzen-Know-How geht weiter - und was kauft Siemens zu? Windmühlen.
Unglaublich, was da dieser Herr Löscher mit Siemens macht. Ein Konzern muss einer idee des "Erfolgsmanagers" bedingungslos folgen. Klar, wenn man Personen im AR sitzen hat, die die deutsche Wirtschaft lediglich als bühne sehen. Die 3 Säulen von Siemens ist der schleichende Untergang eines prächtigen Konzernes. Alles, was dieser Spinnerei im Wege steht, wird verhökert. Ganz am Anfang der Mitarbeiter !
Und was machen unsere klugen Politiker: Kümmern sich lieber um Fuhrunternehmer und Milchbauern während ein HighTec-bereich nach dem anderen in Deutschland den bach runter geht.
Wie lautet denn der Name des zitierten "Siemens-Aufsichtsratsmitgliedes"? - Spekulationen und Gerüchte helfen der profitabel agierenden Fujitus Siemens nicht weiter. Klar, dass man sich bei solchen Rufschädigungen in der Anonymität versteckt. Typisch Siemens. Und die ganze Presse zitiert die Wirtschaftwoche, muss eine gute Werbung sein. Aufgrund fehlender Quellenangabe hat aber auch diese Nachricht nicht einmal für eine "Reuters-Meldung" qualifiziert. bild-Zeitungsniveau halt ... das ist schade.
Das Thema hat m.E. noch eine weitere strategische Facette - Abhängigkeit. Fujitsu bzw. Lenovo werden die Entwicklung und Fertigung in Deutschland aufgeben. Damit wird unser Land die Fähigkeit verlieren, z.b. Motherboards oder auch komplette und komplexe Geräte wie Server zu entwickeln. Kein Problem solange der freie Welthandel funktioniert. Aber wird er das immer tun ... ?
Wenn die Politik diese strategische Dimension nicht erkennt, laufen wir Gefahr - wie leider in vielen anderen bereichen auch - in eine völlige Abhängigkeit der Amerikaner (CPU, Chipsets) und der Taiwanesen (Motherboards und fast alle anderen Komponenten) zu geraten. Nur Süd-Korea (Samsung, LG) und Japan (Toshiba, Fujitsu, Matsushita ...) können da (noch) annähernd mithalten. M.E. ist das Thema mindestens genauso brisant wie das der Rohstoffe. Da FSC finanziell absolut gesund ist, wäre ein Einstieg deutscher bzw. europäischer investoren sinnvoll. Heute ist FSC vorallem deswegen so "klein", weil sich Fujitsu im Rahmen des Joint Ventures die Sales Regionen APAC und Nafta gesichert hat. FSC darf ggw. nur in EMEA verkaufen. Die richtige Entscheidung wäre daher, eine Trennung von Fujitsu und der Einstieg von europäischen investoren, um dann weltweit auftreten zu können und so mit der Einkaufsmacht von Dell, HP, Acer, Lenovo ... mitzuhalten.
Der Weltmarkt tendiert immer weiter zi low cost-Produktionen und diese sin im EU-Raum kaum noch möglich.
Wir müssen uns langsam aber sicher darauf einstellen das der Markt sich in einigen Jahren ausgleichen wird und dass heisst nicht nur das in Ländern wie indien un China das bruttosozialprodukt ansteigt sonder das dieser in der EU sinkt.
Es ist hart, aber es ist so.
Länder in denen man bisher soziale Dienstleistungen gefördert hat, werden von diesen Rückgang am stärksten leiden.
Die ersten die diesen Schritt tätigen, sind logischeweise Privat-firmen die einen positiven Haushalt monatlich aufzeigen müssen.
Für Siemens war damals alles viel einfacher weil ja nicht jedermann Computer hertsellte, aber dass hat sich nun komplett geändert.
Siemens sucht weiterhin nach Marktlücken die hohe Margen garantieren könnten. im bereich Krafterks-, Medizin- und Verkehrtechnik ist das noch nicht so bitter, aber auch hier nähert sich die Kompetenz unaufhaltsam um von dem begehrten Markt etwas abzubeissen.
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Kommentare zu: Siemens: Joint Venture mit Fujitsu aufgekündigt
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