Kommentare zu: Electronic Arts: Zu wenig Absatz in Deutschland

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17 Kommentare
  • 21.11.2009, 14:11 UhrAnonymer Benutzer: G.

    Dann sollen sie die Spiele einfach zu den gleichen Preisen anbieten wie in den USA. Warum muss man in Deutschland für ein Spiel wie Madden Football über 69,10€ zahlen (=ca. $102,80) das man in den USA für $54,99 bekommt (Preise jeweils vo Amazon). Das ist doch reine Abzocke. Da darf man sich über den Umsatz nicht wundern.

  • 21.11.2009, 14:51 UhrAnonymer Benutzer: Max

    ich muss Herrn G. recht geben. Es ist einfach so, das viele deutsche Spieler in Großbritannien über das internet einkaufen. Das führt natürlich zu verzerrten Statistiken.
    Zu dem zweiten Punk kann ich nur sagen, das ich auf der internetseite von EA Deutschland keine Stellenangebot für Auszubildende gesehen habe. im Maschinenbau gilt schon lange die Regel: "Wer gute Leute haben will, muss Ausbilden."

  • 21.11.2009, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Stoelzel, Redakteur

    Herr Florin hat noch gesagt, dass das Leute von den Unis braucht - eine normale berufsausbildung ist da offenbar nicht genug.

  • 21.11.2009, 15:28 UhrAnonymer Benutzer: Manuel Worlak

    bei Preisunterschieden von teilweise 20EUR und original englischer Sprachausgabe ist es kein Wunder dass viele (mich eingeschlossen) in UK ordern. Es dauert vllt 2-3 Tage länger aber das bessere Endprodukt (deutsche Software oft geschnitten, unbrauchbare Sprachausgabe) ist es mir wert.

    Der große Marktanteil von Großbritannien wird darauf zurückzufüren sein dass halb Europa dort bestellt. Mich wundert es nur dass die klugen Köpfe bei EA da noch nicht selbt drauf gekommen sind.

  • 21.11.2009, 16:09 UhrAnonymer Benutzer: MB

    Nicht nur das die Spiele in Deutschland oft das Doppelte kosten als in UK, sondern sie unterliegen hierzulande auch noch der Zensur. Trifft zwar nicht für Fussball Spiele zu aber für durchaus für eine Mehrzahl der am Markt verfügbaren Spiele. ich z.b. kaufe in Deutschland keine Medien. Egal ob Filme, Spiele oder sonstigen Content. Zu teuer und Zensur? Nein Danke!

  • 21.11.2009, 17:49 UhrAnonymer Benutzer: Ein Gamedesign-Studiums-Absolvent

    ich habe ein Gamedeisgn Studium (staatlich anerkannt, bachelor of Science) genossen und bin mich gerade am bewerben. Leider musste ich jedoch feststellen, dass es in Deutschland mittlerweile einfach zu wenig Spieleentwickler- Studios gibt. Es liegt weniger an den Ausbildungsmöglichkeiten als an der Anzahl an Firmen die qualifiziertes Personal in Deutschland brauchen. Zudem wird gerade im bereich Grafik viel ins osteuropäische Ausland outgesourced, so dass hier kaum bedarf an Personal besteht. Auf Antworten auf meine bewerbungen muss ich ewig warten, die Firmen können also neues, qualifiziertes Personal, gar nicht so nötig haben.
    im bereich der Ausbildung hat sich in den letzen Jahren mehr getan als im bereich der ansässigen Entwickler. Außerdem wollen die meisten Firmen nur Leute mit zwei (oder mehr) Jahren berufserfahrung und wenn man studiert hat, ist das natürlich unmöglich. Wo soll man also, selbst mit der entsprechenden Ausbildung, beginnen?
    Dies geht übrigens auch nahezu allen ehemaligen Mitstudenten so.

  • 21.11.2009, 18:26 UhrAnonymer Benutzer: Frank

    @Ein Gamedesign-Studiums-Absolvent:

    Versuch es mal in Großbritannien. ich weiß allerdings nicht ob dein bachelor dir viel bringen wird. Der wird doch eher Stiefmütterlich behandelt.

  • 22.11.2009, 01:41 UhrAnonymer Benutzer: E.Arzt

    Na so eine Überraschung...oder auch nicht. ich kann mich daran erinnern, das vor Jahren (als ich noch Spiele kaufte) allgemein bekannt war, das von EA publizierte Spiele meist als "gut angefangen aber schlecht fertiggestellt, buggy und beschissener Support" klassifiziert wurden (von den Spielern), das "EA eingekaufte Spiele ruiniert" und ich kann das nur bestätigen. Kann sich jemand daran erinnern, wie "Need for Speed" mal angefangen hat und was daraus geworden ist? Genau.

  • 22.11.2009, 13:01 UhrAnonymer Benutzer: Observer

    Die meisten Käufer kaufen gern im Stammladen ein. Das gilt für Gelbe Möhrchen wie für Spiele. Wenn der handelsübliche zumeist harmlose Möhrchenesser dann hier und da mal Lust hat ein paar "Deutsche" niederzumähen, bevor er wieder in die Rolle eines Grossinvestors oder Terra Formers schlüpft, dann kauft er mit Sichherheit auch bei seinem Stammhändler ein - der alles und in gleicher Qualität liefern kann.

    Der deutsche Händler kann das aufgrund einer mangelhaften Geschichtsaufarbeitung der Gesetzgebung
    nicht. Der Händler in US oder UK schon.
    Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass
    das Schlüpfen in verschiedene Rollen den Spieler in Empathie schult, er sich leichter und schneller in andere Personen hineinfühlen kann. Dann sollten besser alle Winnender Grossinvestoren schleunigst alle Spiele und den Spass am besten auch zensieren.

  • 22.11.2009, 13:07 UhrAnonymer Benutzer: Observer

    Da fällt mir nur das bekannte Zitat von Tucholsky (?) ein.

    "Kinder sind (potentielle) Mörder"

    Deswegen geh ich jetzt besser mal die Welt retten.

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