Continental: Schaeffler könnte auf Verlagerung des Konzernsitzes verzichten

Continental: Schaeffler könnte auf Verlagerung des Konzernsitzes verzichten

Beim Kampf um den zukünftigen Konzernsitz von Continental rudert Großaktionär Schaeffler zurück.

Wo der Automobilzulieferer aus Hannover nach einer möglichen Verschmelzung mit dem kleineren Wettbewerber Schaeffler aus dem fränkischen Herzogenaurach seinen Sitz habe, sei „nicht kriegsentscheidend“, sagte ein hochrangiges, der Schaeffer-Gruppe zuzurechnendes Mitglied des Continental-Aufsichtsrates der WirtschaftsWoche. Dies sei letztlich, so wörtlich, „schnurz“. Die Bereitschaft von Schaeffler, unter Umständen auf eine Verlagerung des Continental-Firmensitzes nach Herzogenaurach zu verzichten, kommt nach der turbulenten Aufsichtsratssitzung am Donnerstag der vergangenen Woche.

Auf ihr war Aufsichtsratsratschef und Schaeffler-Berater Rolf Koerfer mit dem Versuch gescheitert, Continental-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann abzuberufen. Auf der gleichen Sitzung hatte Schaeffler-Geschäftsführer Jürgen Geißinger bei einer Präsentation vor dem Aufsichtsrat allerdings keinen Zweifel daran gelassen, dass der Sitz von Continental nach einer Verschmelzung mit Schaeffler in Herzogenaurach sein solle.

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