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Unternehmen: CScout: Wie es weiterging

Auch an Florian Peter (28) und seinen elf CScouts ist die Internetkrise nicht spurlos vorübergegangen.

Mit dem Startup-Sterben brach auch den Trendreportern der New Economy zunächst ein Drittel des Umsatzes weg. Weiterhin sechs Abende in der Woche auf Partys in Downtown Manhattan zu plaudern, zu trinken, Visitenkarten auszutauschen, um am Morgen danach die Party-tipps in Infopaketen über den Teich zu mailen - das allein hätte wohl nicht gereicht, um die Lücke zu füllen. Doch ein wahrer Scout lässt sich nicht so schnell von seinem Weg abbringen. Florian Peter besann sich seiner Pfadfinderqualitäten, streckte den Finger in den Wind und stellte fest: Alles blies in Richtung Old Economy. "CScout hat den Vorteil, das E-Business nicht mit der rosaroten Brille zu betrachten", sagt der Wahl-New Yorker. "Wir verschaffen großen Firmen einen neutralen Einblick in die Branche und helfen ihnen, eigene Geschäftsfelder zu entdecken." Anfang 2001 stieg GFT Technologies - immerhin einer der größten Web-Dienstleister Europas (siehe Seite 293) - bei der Trendagentur mit ein. Das Ziel: GFT profitiert von Peters Trendinformationen und nutzt sein kleines, wendiges Scout-Team als Speerspitze bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Im Gegenzug erhält Peter Beratungsaufträge bei GFT-Kunden. Die Erfolgsbilanz: CScout kann 2001 - im Horrorjahr der New Economy - immer noch auf ein Umsatzplus von zehn Prozent hoffen. www.cscout.com

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