Kommentare zu: Kontonummern von 21 Millionen Bürgern illegal im Umlauf

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38 Kommentare
  • 06.12.2008, 15:02 UhrAnonymer Benutzer: Schießl Konrad

    Finde diesen beitrag arg übertrieben. Für Millionen schon deshalb kein Risiko weil das Guhaben nach bildung eines Habensaldos geich
    wieder abgeräumt wir.
    Keine Spur des Hinweises, dass Lastschriften aufgrund Einzugser-
    mächtigung bis zu sechs Wochen nach Vorlage abgewiesen werden
    können.
    Hierüber einen exakten beitrag in Wiwo zu bringen ist verdienst-
    voller.

  • 06.12.2008, 15:34 UhrAnonymer Benutzer: Meier-Schulze

    Gefahr besteht vor allem für dienjenigen, die einen hohen Überziehungskredit auf ihrem Girokonto haben und ihre Auszüge nur selten kontrollieren. Aber: Auch Kleinvieh macht Mist! Würde ich von jedem dieser Konten nur 1 Euro abbuchen, hätte ich 21 Millionen. Dem Einzelnen fiele es entweder gar nicht auf oder er würde wegen des geringen betrags nichts unternehmen.

  • 06.12.2008, 16:27 UhrAnonymer Benutzer: Bernd Niedermeier

    Das wirkliche Problem liegt doch eigentlich woanders: Wie kann es denn angehen, dass jemand mit meinen Kontodaten durch ein mündliches "der Kontoinhaber hat zugestimmt" Zugriff auf mein Konto erlangt. Wenn ich selbst als Kontoinhaber mein Konto belasten möchte, sind Unterschriften, TANs, PiNs, Kennwürter etc. notwendig - mein Ehepartner braucht eine Kontovollmacht... Und Dritten wird es durch die einfache Aussage (ohne beleg) "ich darf das, der Kontoinhaber hats erlaubt" so einfach gemacht? Wenn die banken hier etwas sorgfältiger mit den Konten ihrer Kunden umgehen würden, dann würden wohl die meisten dieser kriminellen Machenschaften in diesem Ausmass gar nicht mehr möglich sein. Kriminelle betrugsversuche wird es immer geben, es ist aber eine Schande, dass es ihnen mitunter so leicht gemacht wird.
    Mehr als 100.000 Abbuchungen auf diese Weise sind einfach, 100.000 Unterschriften zu fälschen wäre da schon ein ganz anderer Aufwand.....Es gilt wie so oft, nicht die Symptome bekämpfen, sondern die Ursachen - und die liegen meiner Meinung nach an den laschen Vorschriften im bereich Lastschrifteinzug.

  • 06.12.2008, 19:08 UhrAnonymer Benutzer: Josef Reinhold

    in bezug auf die Kommentierung von Herrn Niedermeier folgende Klarstellung:
    bei einer Überweisung benötigt der Kontoinhaber eben PiN und TAN für das Online-banking. Dies dient neben der verschlüsselten Über-
    tragung der Sicherheit bei Überweisungsaufträgen, die aufgrund der
    sehr schnellen Ausführung nicht mehr rückrufbar oder änderbar sind. Wenn der Kunde also nach Eingabe der Tan-Nr. auf "Ausführen" geklickt hat, dann ist der betrag dem Konto belastet und in vielen Fällen bereits wenige Sekunden später auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben.

    bei Lastschriften verhält es sich anders, da der Kontoinhaber oder auch weitere verfügungsberechtigte Personen die Hausbank mit der Stornierung. also Wiedergutschrift auf dem Konto beauftragen können. in der Regel ist der betrag bereits am nächsten, in vielen Fällen bereits am gleichen Tage wieder gutgeschrieben. Das Risiko trägt hier der begünstigte, also Zahlungsempfänger, da diesem der betrag wegen Widerspruch durch den Zahlungspflichtigen oder auch mangels Deckung zurückbelastet werden kann. Wenn ich also Lastschrifteinzüge von meinen Konto zulasse, ist es ratsam die Kontoauszüge auf die Richtigkeit der buchungen zu kontrollieren. Sogar nach einem längeren Urlaub besteht die Möglichkeit evtl. zwischenzeitlich erfolgte Lastschrifteinzüge wegen Widerspruch stornieren zu lassen.

  • 06.12.2008, 19:22 UhrAnonymer Benutzer: Josef Reinhold

    in bezug auf den Kommentar von Herrn Konrad:

    Wie würden Sie dann reagieren, wenn Sie davon Kenntnis bekämen,
    dass sich ihre Nachbarn oder Verwandten bei ihrer Hausbank nach ihren Kontendaten und ihrer Vermögenslage erkundigt und dort auch Auskunft erhalten hätten? Sehr wahrscheinlich würden Sie gegen ihre Hausbank eine Klage wegen bruch des bankge-heimnisses und Schadensersatz erheben, in dessen Folge der redefreudige bankmitarbeiter mit seiner fristlosen Kündigung konfrontiert würde, was ja letztendlich in diesem Fall ja auch in Ordnung ist.

  • 06.12.2008, 19:31 UhrAnonymer Benutzer: GehLu

    Sehr geehrte Redakteure, bitte setzen Sie ihre "unabhängige" Kraft dahingehend ein ,dass alle Outsourcing Callcenter sofort geschlossen werden - zuerst Telekom;nun banken und Energieversorger.... ---> Alle Callcenter betreiber total überwachen .... und ggf. bei geringsten ungereimtheiten in gemeinhaftung ( sofort in Untersuchungshaft - alle anderen Rechte auf diesem Gebiet einstellen ! ) Als normalbürger versteht man in dieser republik nichts mehr - unsere rechte bleiben auf der strecke

  • 06.12.2008, 19:49 UhrAnonymer Benutzer: Schwarmvogel-Gübling

    Diese ganze Welt auf der Erde ist ein riesiger Saustall geworden. immer mehr Menschen mit Nullbock auf Arbeit, versuchen reich zu werden mit betrug. Zusätzlich werden von diesen Null-bock Menschen noch viele gewalttätig. Einstein erkannte schon vor 100 Jahren: "Die Dummheit der Menschen und das Universum sind unendlich groß." Er gänzte dann noch: "Was man vom letzteren nicht so genau weiß"
    Was ist dem noch hinzuzufügen.

  • 06.12.2008, 20:06 UhrAnonymer Benutzer: Gerd Paul

    Wer glaubt, dass hier jemand aus "kleinen Callcentern" heraus 21.000.000 Daten sammelt, der glaubt alles.

    Wer kann so etwas Risikofrei inszenieren?
    Zeit? Aufwand? Endeckungsrisiko?
    Und wer glaubt, dass "Amateure" der Wirtschaftswoche dann eine Kopie zukommen lassen?
    Nur als eine "Erpresserkopie" macht dies Sinn.

    Also Datenleck irgendwo ganz oben und Vertrieb ala Maffia.

    "Kleine Angestellte" mit Joystick oder so.

    Ach Gott.

  • 06.12.2008, 20:47 UhrAnonymer Benutzer: zz

    Wie bereits hier geschrieben, ist eines der Probleme, dass Lastschriften so einfach sind. Aber die Forderungen (die es neuerdings auch gibt), deshalb das Lastschriftverfahren ganz abzuschaffen, halte ich für übertrieben. Wenn man beispielsweise fürs Girokonto eine Liste mit zugelassenen Empfängerkonten anlegen könnte, wäre schon viel gewonnen. Sicher ein Aufwand, das einzurichten, aber wenn so eine Liste dann per Online-banking bearbeitet wird, sollte es gehen. Dann müsste halt jeder, der die Abbuchung durchführen will, vorher dem Kunden seine bankverbindung mitteilen, damit der die Lastschriften dafür freigibt.

    ich gebe zu, dass das schon eine wesentliche Änderung wäre. Aber immer noch besser, als ganz auf Lastschriften zu verzichten, denn in manchen Fällen ist das Lastschriftverfahren doch sehr praktisch. Vor allem bei veränderlichen Rechnungsbeträgen geht's nicht gut per Dauerauftrag.

    Würde mich mal interessieren, was andere Diskussionsteilnehmer davon halten.

  • 06.12.2008, 20:54 UhrAnonymer Benutzer: ilona meyer

    Nun reicht es!!!
    Ab sofort muessen alle Call-Center geschlossen werden,
    die grossen Firmen sollten wieder die eigenen Mitarbeiter
    mit solchen Arbeiten beauftragen, die Call-Center arbeiten doch fuer die nicht "umsonst", also kann man wieder
    mehr Mitarbeit beschaetigen, und Familien vor Harz iV schuetzen! Ausserdem kenne ich keine kleinen Firmen, die Call-Center beauftragen....!
    Was muss denn noch so alles passieren???

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