
Die Deutsche Bahn AG weist Meldungen über einen angeblichen Abbau von 10.000 Mitarbeitern entschieden zurück. „Davon kann überhaupt keine Rede sein. Allein in diesem Jahr ist die Job-Bilanz in Deutschland ausgeglichen“, sagte Personalvorstand Margret Suckale heute in Berlin. Bis mindestens zum Jahr 2010 sei die Beschäftigung im Konzern gesichert. Spekulationen über betriebsbedingte Kündigungen entbehrten jeder Grundlage. Tatsache sei, dass in der Mittelfristplanung von 2007 bis 2011 die Zahl der Beschäftigten von derzeit rund 230.000 nahezu gleich bleiben werde. In dynamischen Märkten sei es aber selbstverständlich, dass binnen fünf Jahren Personalzahlen der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst werden müssen. So würden in einigen Geschäftsfeldern durch natürliche Fluktuation frei werdende Arbeitsplätze nicht wieder besetzt. Gleichzeitig entstünden - gerade auch in Deutschland - neue Arbeitsplätze, vor allem in Service orientierten Bereichen. Über die angeblich geplanten Stellenstreichungen hatte die Nachrichtenagentur Reuters heute unter Hinweis auf ihr vorliegende Konzern-Unterlagen berichtet. Daraus gehe auch hervor, dass die internationale Logistik der Tochter Schenker (Lkw, Schiff, Flugzeug) massiv ausgebaut werden solle - mit insgesamt 12.200 neuen Stellen. „Die größten Veränderungen (Personalaufbau) ergeben sich planerisch in den Regionen Asien/Pazifik, Osteuropa, Zentraleuropa und Westeuropa“, heißt es in den Unterlagen. In Deutschland sollen davon aber nur rund 2000 Stellen entstehen, hieß es in Kreisen des Konzern. 1200 Arbeitsplätze mehr als geplant hat es den Unterlagen zufolge bereits in diesem Jahr gegeben, ein großer Teil davon in den USA.













