Kommentare zu: Bahn-Chef Grube auf Mehdorns Spuren

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6 Kommentare
  • 22.04.2010, 16:44 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    Die Deutsche bahn vernachlaessigt die heimische infrastruktur, nur umim Ausland kaufen zu koennen. Man sollte sie besser wieder verstaatlichen, und zwar schnell. Die SNCF in Frankreich ist ebenfalls in staatlicher Hand. Sie wird gut gefuehrt und alle sind zufrieden, so lange nicht gestreikt wird. Gruss aus Frankreich

  • 22.04.2010, 18:20 UhrAnonymer Benutzer: Liberaler

    Jawoll! Machen wir es wie in Frankreich. Die haben ja praktisch schon alles verstaatlicht, was auch nur im Ansatz "systemrelavant" ist. Dann wird alles gut. Die bösen Kapitalisten fegen wir hinweg ! Schließlich hatte das Experiment mit VEb betrieben ja auch so super funktioniert...... . Herr Professor, ich nehme um ihretwillen an, ihr Titel ist ein Pseudonym. Ansonsten erlaube ich mir zu hochachtungsvoll zweifeln.

  • 22.04.2010, 18:33 UhrAnonymer Benutzer: Marianne

    Vive la France

    Wie soll denn die Db AG "verstaatlicht" werden,
    wenn sie als AG zu 100 % schon im besitz des bundes ist ?

    Dass in Europa kaum jemand mit der SNCF zusammenarbeiten will, muss doch Gründe haben. Wenn diese bahngesellschaft ein Vorbild sein soll, dann bestenfalls im bereich TGV. Da war sie aller Welt voraus und da dürfte sie wohl auch noch schwarze Zahlen schreiben. Aber sonst ?
    Man schaue sich doch nur einmal den bereich Güterverkehr an:
    Von all zu großer Leistungs- und Marktfähigkeit kann nicht und konnte nie die Rede sein. Nicht ohne Grund schreibt dieser bereich seit Jahren tiefrote Zahlen.
    Nicht anders übrigens als die Gütersparte der schweizerischen und italienischen Staatsbahnen.
    Wenn aber die Gütersparte der Db AG dagegen schwarze Zahlen schreibt, liegt das größtenteils an den guten Ergebnissen der zugekauften Speditionen Schenker und bax. Auch bei deren Kauf wurde auf die Db AG geschimpft.
    Was - bitteschön - wurde da bloß falsch gemacht ?

  • 23.04.2010, 11:12 UhrAnonymer Benutzer: Hägar

    Statt Geld für den Kauf eines Konkurrenten auszugeben, sollte die bahn besser ihre eigenen Probleme in Angriff nehmen, z.b. marode Gleise reparieren, bahnhöfe sanieren und zügig (!) Neubaustrecken zu Ende bauen. Hier will sich nur wieder ein Manager ein Denkmal setzen, an die Kunden wird nicht gedacht, die sich weiter mit Unpünktlichkeit, Dreck und mangelndem Service rumschlagen müssen.

  • 25.04.2010, 23:06 UhrAnonymer Benutzer: Don Bosco

    Ja die bahn hat es voll im Griff. Unübersichtliche Fahrkartenautomaten, schwierige Menüführung,kontrastarme Displays am Tag, gut versteckte Tarife. Letztens am bahnhof nur ein Fahrplan pro Gleis, Grafik und Aufteilung wie in den 50er Jahren. Schlecht zu lesen für ältere Menschen etc. Warum gibt es wohl in Österreich auf bahnhöfen überall TV-Terminals auf denen Fahrpläne und Fahrzeiten übersichtlich abgerufen werden können? Deutsche bahnhöfe sind zu Einkaufszentern geworden, die basisdienstleistung wurde dabei vergessen, Hochtechnologie und gutes Design im eigenen Land, ausser bei V8 Audis und V12 VWs? Fehlanzeige!

  • 09.06.2010, 11:25 UhrAnonymer Benutzer: Ingo Wendler

    Die Db als einzige namhafte bahn Europas zu bezeichnen, ist etwas übertrieben. Zumal Deutschland nicht unbedingt als "bahnfahrernation" bekannt ist. Schaut man zum Nachbar Schweiz, so ist das Angebot vom Fernverkehr bis Nahverkehr abgestimmt, ja sogar perfekt vernetzt. Zudem gilt die Schweiz als bahnfahrernation Europas und belegt neben Japan weltweit einen Spitzenplatz bzgl. Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

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