In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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9 KommentareAss erstes müßte die Gewinnabführung der S-bahn an die Db in Höhe von 56 Mio € zurückgezahlt werden. Es ist nicht einzusehen, dass der ÖPNV, und somit die S-bahn, jährlich mit 200 Mio € subventioniert werden und auf der anderen Seite eine Gewinnabführung gezahlt wird!
Angesichts der offenbar typisch deutschen, nicht nachlassenden Nachtreterei gegen Hartmut Mehdorn kann ich diesem nur empfehlen sich für ein paar Jahre eine schöne Zeit im Ausland zu machen. Und dann bitte nicht wie Zumwinkel in einer burg, sowas machen nur Neureiche.
... das sind die folgen jener s c h n a p s i d e e die bahn
"an die börse zu bringen " ...
PS
ich hoffe die krise bewahrt uns endgültig davor demnächst für den
SHARE HOLDER VALUE fahren zu müssen ...
.
Das Problem der bahn ist weder mangelnde Nachfrage, noch zu niedrige Fahrscheinpreise, und auch nicht zu niedrige Steuerzuschüsse.
"Jammern" als Frustabbau bringt hier auch nicht weiter. Man muss klar sehen dass schlicht das Geld verschwendet wurde. Für verkehrstechnisch schlicht überflüssige Großprojekte wie den neuen berliner "Hauptbahnhof" (der ja sogar von vielen berlinern bekämpft wurde, da man mit "bahnhof Zoo" etc. sehr zufrieden war und berlin auch vor der Teilung ja keinen "Hauptbahnhof" brauchte). Oder die iCE Strecke München-Nürnberg deren geringer Fahrzeitgewinn gegenüber der "alten" Strecke über Augsburg vor allem dadurch zustande kam dass man die augsburger Strecke über Jahre vernachlässigt hat - nebenbei hat man mit Augsburg noch eine Stadt mit 500.000 Einwohnern in Stadt und direktem Umland von der Nord-Süd iCE-Trasse abgehängt.
Total am bedarf vorbei. Und das für, wortwörtlich, Milliarden. Da bleibt für den echten, "banalen", bedarf kein Geld mehr. Es ist eben weniger prestigeträchtig wenn die sog. "Haltepunkte" zu tausenden im ganzen Land saniert werden, das kann man durchaus mit diesen Milliardenbeträgen (zur Erinnerung: 1 Milliarde Euro sind 1.000 x 1 Millionen Euro).
Meiner Meinung nach wurde die bahn die letzten Jahre schlicht inkompetent geführt. Das wurde durch das vorherige Management noch überdeckt, denn die Anfangsphase der Privatisierung war eine reele Verbesserung. Der Service verbesserte sich in den ersten Jahren massiv, das Preismodell war fair und smarte innovationen wie die "bahnCard" wurden eingeführt.
in den Folgejahren wurde auch hier nur noch rumgepfuscht.
Unbegreiflich ist mir nur warum dem so lange zugeschaut wurde.
Leider sitzt der Autor auch dem irrtum des ehemaligen bahnchefs auf, dass die bahn in Konkurrenz zum Flugzeug stünde. Das ist aber Quatsch - Flüge bucht man lange im voraus, sie fliegen nur von A nach b. Züge hingegen bedienen Strecken mit einer Kette von Halten und haben enge Verknüpfungen in die Fläche.
Der natürliche Konkurrent der bahn ist das Auto. Und die Schweizer bundesbahnen zeigen, wie man konkurrenzfähig zum Auto wird: Hohe Taktdichten in Nah- UND Fernverkehr, optimale Verknüpfung der Linien ohne lange Umsteigezeiten und ein einheitlicher Tarif für alle Züge. Die durch willkürliche Tarife erzwungene Unflexibilität ist ein riesengroßer Malus gegenüber dem Auto, mit dem man jederzeit fahren kann.
ric schrieb:
>die Anfangsphase der Privatisierung war eine reele Verbesserung. Der
>Service verbesserte sich in den ersten Jahren massiv, das Preismodell war
>fair und smarte innovationen wie die "bahnCard" wurden eingeführt
Das stimmt iMHO nicht die bC wurde von der bundesbahn 1992 erfunden also vor der bahnreform von 1994. Danach war auch eher Schluss mit innovationen.
Der Artikel ist ein Witz; wo hat die WiWo zu Zeiten von Mehdorn und noch anstehenden börsenplänen je auf diese - eigentlich offenkundigen - baustellen hingewiesen? im Übrigen kann man danach auch künftigen börsengängen nur absagen; Tiefensee setzten sechs! Trennt doch endlich den integrierten Konzern auf. Das sorgt wenigstens für Konkurrenz im Transportgeschäft auf eh vom Steuerzahler zu begleichenden investitionen in das Netz.
biblische Plage
Was 1994 zur bahnreform von der Politik nicht geschafft und geschaffen wurde, hängt heute der bahn nach und wird ihr, aber nicht der Politik, vorgeworfen. Hätte man damals den Mut gehabt, eine Trennung von Fahrweg und betrieb herbeizuführen, wären die heutigen Klagen über die Höhe der Trassen- und Stationspreise sowie über deren Anwendung dem Markt gegenüber obsolet. Ebenso hätte man keine bahn-Regulierungsbehörde gebraucht. Es mutet wie ein schierer Witz an, dem Transportunternehmen bahn den Fahrweg zu überlassen und ihr dann sofort mit einer völlig überflüssigen behörde Zügel anzulegen. Das Verhältnis zwischen bahn und ihrer Regulierungsbehörde ist - ebenso wie das zu deren zweiter Knebelungsbehörde, dem Eisenbahnbundesamt - ein unerschöpfliches beschäftigungsprogramm für diverse Rechtsanwaltskanzleien. Die Kosten für die permanenten Rechtsstreitereien zwischen bahn und ihren Schienenverkehrsverhinderungsbehörden trägt der bürger doppelt: als Steuerzahler und als Kunde. Diesen Unfug hinterfragt niemand - es ist ja auch so schön, die alten Vorurteile gegen die bahn zu pflegen und immer wieder aufzuwärmen. Kritischer Journalismus schreibt sich anders.
"Für verkehrstechnisch schlicht überflüssige Großprojekte wie den neuen berliner "Hauptbahnhof" (der ja sogar von vielen berlinern bekämpft wurde, da man mit "bahnhof Zoo" etc. sehr zufrieden war und berlin auch vor der Teilung ja keinen "Hauptbahnhof" brauchte)."
Genau. Mit der Mauer waren ja auch viele zufrieden. Warum wurde die überhaupt entfernt? Und sowieso, es ging doch früher auch ohne internet. Wozu braucht man das eigentlich?
Ach, Ric.
Die Verkehrsverhältnisse vor der Teilung dürften nicht ganz denen von heute entsprochen haben, meinen Sie nicht? Wenn den bahnhof keiner braucht, wo kommen dann jeden Tag diese Menschenmassen her? Keiner muss dort umsteigen - viele finden aber den ersten zentralen Kreuzungsbahnhof der Hauptstadt äußerst praktisch! Sorry, aber die "bahnhof Zoo"-Lobby kann kein Argument gegen den neuen bahnhof vorweisen. Nur die ewiggestrige Nachwendeweinerlichkeit des "abgehängten Westens". Dabei ist das ein Weg von drei S-bahnstationen/ einer Regionalbahnstation, den viele, die sonstewie umständlich mit bVG & Co. zum bf. Zoo anreisen, als soo unzumutbar ansehen..
Mir geht das Gehetze gegen den neuen bahnhof, das jeder vernünftigen Argumentation entbehrt, so auf den Keks! berlin hat etwas GEWONNEN, und nicht verloren. Ganz berlin ist jetzt von einem zentralen Punkt aus in alle Himmelsrichtungen erreichbar. Das ist ein enormer Vorteil. Und wem das Umsteigen nicht zusagt, der hat immer noch 4 weitere Fernbahnhöfe zur Verfügung, die besser mit der innenstadt vernetzt sind. Welcher Fortschritt ist das im Vergleich zu vorher!
Trotz dieser bestehenden Alternativen und der derzeitig noch unzureichenden Anbindung des HbF (wird sich aber ändern!) kann man an einigen Tagen in diesem "überdimensionierten" Ding kaum treten.
Leute wie Sie sollten mal gezwungen werden, einen Tag lang innerhalb dieser Menschenmassenströme verbringen zu müssen - Sie werden nie wieder tönen, den bahnhof bräuchte keiner!
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Die Schonfrist für den Bahnchef ist vorbei
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