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Deutsche Bahn: Mehdorns mögliche Nachfolger

von rtr

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee will die Nachfolge von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn zügig regeln. Im Gespräch ist, Mehdorns Aufgaben künftig aufzuteilen. Der Konzernlenker soll von außen kommen.

Tiefensee macht sich für eine langfristige Lösung stark und damit gegen eine Übergangslösung. „Ich glaube, dass wir jetzt eine Person brauchen, die die Langfrist-Strategie im Blick hat“, sagte der SPD-Politiker in der ARD.

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In diesem Zusammenhang hätten die Gewerkschaften zu recht darauf hingewiesen, dass es bei der Personalie auch darauf ankomme, welche Ausrichtung die Bahn künftig haben solle. Tiefensee versicherte, bei der Mehdorn-Nachfolge gehe es nicht um die Nähe zu einer der Regierungsparteien.

„Die Kanzlerin will keinen Schwarzen und die SPD keinen Roten, sondern wir wollen gemeinsam einen Mann suchen oder eine Frau, die für diesen Posten geeignet ist.“ Dass die Regierung schon für den Abend ein Spitzentreffen zur Suche nach einem Nachfolger angesetzt habe, „zeigt, dass wir das nicht auf die lange Bank schieben wollen und auch nicht auf die lange Bank schieben werden“, sagte Tiefensee, der das Vorschlagsrecht für den Bahn-Chef hat. „Wir werden gemeinsam überlegen und dann zügig entscheiden.“

Mehrere Medien berichteten, in der Bundesregierung gebe es Überlegungen, die Bahn künftig von einer Doppelspitze führen zu lassen. Die „Financial Times Deutschland“ nannte ohne Quellenangabe als einen Kandidaten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise.

Doch wer hat das Zeug zur Mehdorn-Nachfolge? wiwo.de stellt sechs Kandidaten vor.

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.04.2009, 14:07 UhrAnonymer Benutzer: Joseph Fouche

    wünschenswert wäre eine Person die soziale Verantwortung und Wirtschaftlichkeit mit einander verbindet. Also keine Roland berger Jünger. Wir brauchen neue Managertypen.

  • 01.04.2009, 12:51 UhrAnonymer Benutzer: carloenzo

    Wo bleibt die Stellenausschreibung?

    Gehe ich recht in der Annahme, daß diese Position des "Oberbähnlers" ordnungsgemäß ausgeschrieben und nicht in einem politischen Würfelspiel vergeben wird?

  • 31.03.2009, 19:36 UhrAnonymer Benutzer: Der Analyst

    Mehdorns Nachfolger darf wegen mir etwas Exotisch sein.

    Sympathisch finde ich den Kandidaten aus der Schweiz. Aber warum keinen Fußballmanager wie Hoeneß oder den ehemaligen benediktinerpater vom Kloster Andechs.

    Gut als bahnvorstand könnte ich mir auch Hr. Weber von der Lufthansa vorstellen - er hat Erfahrungen in der Logistik, kennt sich mit Technik aus und kann Menschen und Organisationen führen und gestalten.

    Falls die Politik aber lieber einen "ehemaligen Politiker" wünscht - bitte Lothar Spät oder Kurt biedenkopf und nicht ein Herr Wiesheu.

    Es ist jedenfalls eine Herkulesaufgabe - bahnchef zu werden und zu blieben!

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