Deutsche Bahn: Niedersachsen wettert gegen Arriva-Deal

Deutsche Bahn: Niedersachsen wettert gegen Arriva-Deal

von Christian Schlesiger

Die Übernahme des britischen Bahnkonzerns Arriva durch die Deutsche Bahn ist noch nicht besiegelt, da legt das Land Niedersachsen schon Protest ein. Ein Brief an die EU könnte das Geschäft noch zum Scheitern bringen.

In einem Schreiben an die EU-Kommission warnt das Wirtschaftsministerium in Hannover, der Kauf könne den Wettbewerb erheblich verzerren — sowohl bei den Regionalbahnen als auch bei den Buslinien, wenn die Deutsche Bahn auch die deutschen Arriva-Töchter schlucke.

Für die Deutsche Bahn könnte Niedersachsens Brandbrief gefährlich werden, denn die EU-Kommission muss den Arriva-Deal genehmigen.

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Zwar hat Bahn-Chef Rüdiger Grube einen Weiterverkauf von Arriva-Töchtern aus kartellrechtlichen Gründen in Aussicht gestellt.

Die Buslinien will er aber behalten. Auf Druck von Niedersachsen könnte die EU-Kommission aber die Deutsche Bahn zwingen, auch Teile des Busgeschäfts abzugeben.

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