Deutsche Bank: Name der Privatbank Sal. Oppenheim soll dauerhaft bestehen bleiben

Deutsche Bank: Name der Privatbank Sal. Oppenheim soll dauerhaft bestehen bleiben

von Cornelius Welp

Der Chef der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, Pierre de Weck, will in den kommenden Jahren primär in Wachstumsregionen investieren. Gleichzeitig will sich das Institut aus Kostengründen aus mehreren Ländern zurückziehen. Die Marke Sal. Oppenheim will de Weck auch nach der Integration der Luxemburger Privatbank nicht aufgeben.

„Wir werden uns aus einigen Märkten zurückziehen, wenn wir dort die für unser Geschäft erforderliche Größe mittelfristig nicht erreichen können.

Das sind kleinere Standorte wie Indonesien, Taiwan und Thailand“, sagte de Weck im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Dafür wollen wir in Wachstumsregionen wie dem Mittleren Osten und England investieren, in denen wir schon stark sind“, so de Weck weiter.

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Am stärksten wolle die Deutsche Bank das Geschäft in Asien ausbauen, vor allem in Singapur und Hongkong. „Auch in den USA sehen wir durch die Schwäche einiger Wettbewerber Chancen für uns und werden unser Geschäft dort ausbauen“

An seinem Wachstumsziel von zehn Prozent pro Jahr will De Weck trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise festhalten. „Zehn Prozent Wachstum sind bei einem Markt, der jährlich um etwa fünf Prozent größer wird, ein ambitioniertes Ziel, das ich aber weiter für realistisch halte.“

Außerdem betonte de Weck, dass das Private Wealth Management der Bank während der gesamten Krise profitabel gewesen sei und Nettomittelzuflüsse gehabt habe.

"Der Name Sal. Oppenheim wird erhalten bleiben“

Die Marke Sal. Oppenheim will de Weck unterdessen auch nach der Integration der Luxemburger Privatbank nicht aufgeben: „Wenn die Übernahme wie geplant Anfang 2010 abgeschlossen ist, setzen wir dauerhaft auf eine klare Zwei-Marken-Strategie."

"Der Name Sal. Oppenheim wird erhalten bleiben“, sagte de Weck. Auf die Frage, ob es durch die Übernahme von Sal.Oppenheim zu einem Stellenabbau kommen werde, sagte de Weck: „Wir werden uns von keinen Kundenberatern trennen.“ Auf Basis eines Sparprogramms hat die Deutsche Bank laut de Weck die Zahl der Beschäftigten in der Vermögensverwaltung seit 2007 bereits von 4200 Mitarbeitern auf 3900 reduziert.

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