Kommentare zu: Deutsche Post zettelt mit Online-Brief Preiskampf an

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9 Kommentare
  • 11.02.2010, 13:44 UhrAnonymer Benutzer: mcmaier

    "Post setzt dabei auf Hochpreisstrategie" - offensichtlich hat man in binn nichts dazugelernt.

    Die weitere Entwicklung ist vorauszusehen: Die Konkurrenz machts besser und billiger, die Kunden laufen davon, die investition wird sich nicht amortisieren.

    Wie wäre es stattdessen denn mal mit Kampfpreisen gewesen?

    Helau!

  • 11.02.2010, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Ich schon wieder

    Die Post ist wohl der Meinung das das Fiasko mit epost ("lebenslange Email Anschrift") vergessen ist.

  • 11.02.2010, 15:36 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    ich werde solche Systeme auch dann nicht verwenden wenn sie kostenlos wären.
    Selbst wenn pro empfangener Nachricht noch ein paar Cent erstattet würden anstatt etwas zu bezahlen, wäre ein solches System aus Sicherheitsgründen abzulehnen.
    Ein System das eine personifizierte identifizierung erfordert ist ein Teil eines Polizeistaats- und Spionageapparats !
    Jeder der noch denken kann in dieser dekadenten Welt mag selber über die Gründe nachdenken.

  • 11.02.2010, 16:08 UhrAnonymer Benutzer: wallibelli

    Das Fachblatt "ibusiness" berichtet in seiner Ausgabe 2/2010 vom englichen Provider "Virgin Media", der die Spionagetechnik DPi (Deep-Packet-inspection) schon einsetzt. Sie kann jedes einzelne Datenpaket identifizieren, auslesen und damit über Art und inhalt des Datentransfers Auskunft geben. Auf diese Weise können z.b. Filesharer und Urhebrrechtsverletzungen ausgenacht werden. Zugleich lassen sich so Datensorten wie Videos, Onlinespiele Audiodateien präzise identifizieren. Die Signaturen der jeweiligen Sender liegen in einer Datenbank vor. Der Provider verteidige sich, die Daten würden bisher nur anonym erfasst und man die iP-Adresse der Nutzer nicht identifiziere.

    Vielleicht noch nicht? Wenn hier nicht international klare Gesetzesregeln mit hoher Strafandrohung geschaffen werden, ist der Online - brief tot, bevor er gestartet ist. Technisch ist das elektronische briefgeheimnis jederzeit knackbar. Solange dies gilt, ist auch das Mißtrauen bei Anwendern immens. Denn Gesetze werden immer nicht eingehalten. Nicht zuletzt weil nationale Gesetze im WWW an ihre reale Grenzen stoßen (siehe Jugendschutz bei Pornoseiten).

  • 11.02.2010, 22:06 UhrAnonymer Benutzer: IT

    @wallibelli:
    DPi ist keinesweges eine "Spionagetechnik", sondern eine Technik, die zur Spionage eingesetzt werden kann (und wird, z.b. im bereich Vorratsdatenspeicherung, allgemein im bereich Lawful interception, also der Telekommunikationsüberwachung). im Prinzip erweitert DPi nur die Techniken der Stateful Packet inspection (SPi) von den Headern (den Metadaten) auf die Payload (die Nutzlast) - die Nutzlast ist aber auch bereits jetzt jedem Kommunikationspartner bekannt, da er diese ja übertragen muss. So neu ist DPi also nicht und de facto war es in der Vergangenheit auch schon so, dass die Nutzlast gelesen werden konnte, wenn der Transporteur es nur wollte.

    Punkt ist, dass der elektronische Dokumentenverkehr kein iota sicherer ist als der papierliche. im Gegenteil: Die User könnten ihre Daten bequem verschlüsseln, schon seit x Jahren. Sie tun es aber nicht.

  • 12.02.2010, 11:01 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    Nennen Sie mich altmodisch, aber wichtige Dinge, wie z. b. Versicherungsdaten, möchte ich in Papierform erhalten. Wenn man wirklich mal dazu übergehen sollte all das nur noch online, bzw. als Datensätze anzubieten, klinke ich mich wo es geht, z. b. Lebensversicherungen, Anlagen etc. aus. Moderne Datenverarbeitungs- und Versandsysteme sind eine tolle Ergänzung für vieles, aber eben auch nicht für alles ein vollwertiger Ersatz. Denn vor allem die Kriminalität wurde von fast endlos verfügbaren Daten im internet beflügelt. Und sicher findet sich auch jemand, der in diese Sicherheitssysteme eindringt.

  • 12.02.2010, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Flipperkugel

    Das dieses Projekt nicht sofort von heute auf morgen einschlägt dürfte klar sein. Der normale brief wird sicherlich noch viele Jahre parallel dazu existieren. Aber eines ist klar: Wenn ich mich für diese Art elektronischen briefverkehr irgendwann einmal entscheiden sollte, dann vertraue ich auf jeden Fall der Deutschen Post wesentlich mehr, als einer Firma wie 1&1 ;-)

  • 12.02.2010, 22:20 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    ...die Post zettelt mit der Einführung dieses elektronischen briefs keinen Preiskampf an, das machen später andere Unternehmen, genau so, wie sie es mit den physischen briefen gemacht haben, um letztendlich - über geringe Löhne für die Mitarbeiter - Kunden der Post abspenstig zu machen...

  • 15.06.2010, 02:23 UhrAnonymer Benutzer: Twinsister

    ich denke auch das Projekt durchsetzt,genauso wie es damals beim Onlinebanking auch war.Hat auch etwas gedauert,aber hat viel Zuspruch gefunden.

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