Kommentare zu: Montags ohne Post

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9 Kommentare
  • 19.08.2009, 10:42 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    Wie kann man denn von der Post verlangen, dass sie Sendungen zustellt? Die sind schon seit längerem ne AG. Deren Aufgabe liegt daran möglichst viel Geld für Vorstände und Aktionäre zu verdienen. So wie´s früher war hat´s ja anscheinend auch nicht gepasst. Also nicht jammern, sondern Augen zu und durch. Post wird es in Zukunft nur noch da geben, wo es sich für irgendjemanden rentiert. Der Deutschen Post wird der Staat dafür die Mehrwertsteuer schenken müssen, den anderen einen Teil der Gehälter ihrer Zusteller, die oft trotz Arbeit von Hartz iV abhängig sind. Während die staatliche Post früher sogar noch jedes Jahr Geld an den Staat ablieferte. Schöne neue Welt!

  • 19.08.2009, 12:09 UhrAnonymer Benutzer: Flipperkugel

    @Kurt
    Volle Zustimmung!!! Warum mußte auch alles privatisiert werden? Und besonders skandalös sind wieder die Gedankenspiele beim kleinsten, nämlich beim Arbeitnehmer (Zusteller) seinem Gehalt zu sparen. Vorstände schaufeln sich die Taschen voll (Zumwinkel) und fühlen sich noch diskriminiert, wenn sie wg. Steuerhinterziehung angeklagt werden.. Ohne Worte

  • 19.08.2009, 12:24 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Die Post ist nicht *wirklich* privatisiert solange sie Dinge erzwingen kann wie Mindestlöhne bei der Konkurrenz (um sie vom Markt zu fegen). Die Post ist weiterhin eine halbstaatliche institution, der Staat ist Großaktionär, und so handelt die Post auch.

    Jetzt, da die Postler am längeren Hebel sitzen, kann sich die Post alles leisten.

    P.S. an alle, die meinen, die Post sollte nicht privatisiert werden: noch vor 20 Jahren machte man sich kriminell, wenn man ein 2400 baud Modem anschloss. Es war undenkbar, einen internetanschluss zu bekommen. Es war illegal, nicht-postialische Telefone anzuschliessen (denkt mal an diese häßlichen Posttelefone!). Und so weiter und so fort. Die Post MUSS KOMPLETT privatisiert werden, nicht so halbherzig wie bisher, dann wird alles noch besser.

  • 19.08.2009, 16:04 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    Noch besser? Gibt´s dann Dienstags auch keine Post mehr? Haben wir dann noch mehr Arbeitslose? Zahlt den Rest auf die Gehälter der Posterer dann auch der Staat?

  • 19.08.2009, 16:13 UhrAnonymer Benutzer: Johanna

    Wenn die Zustellung an einem Werktag stillschweigend eingestellt wird, müssten die Porti logischerweise um 20 % reduziert werden.
    Das gälte zumindest für ein seriöses Unternehmen.

  • 19.08.2009, 19:37 UhrAnonymer Benutzer: Thurn und Taxis

    Den Postmeister zurück
    Früher durfte nur ein vereidigter Postbeamter die briefkästen leeren, heute macht das ein ukrainischer Subunternemer und selbst die Posttochter DHL trägt nicht selbst Pakete aus, sondern lässt das ebenfalls von irgendeinem billigdienstleister erledigen. Schöne, neue Postwelt, in der viele im Schnellkurs angelernte Austräger kaum der deutschen Sprache und weniger noch des Lesens derselben kundig sind. Die beispiele für zurückgegangene Sendungen mit Hinweis auf "unbekannte Empfänger" sind Million. Wann endlich sourcen sich die bei der Post zu Lohn und brot gekommenen McKinsey-Jünger selbst aus ? Das wäre das beste, was der Post geschehen könnte.

  • 20.08.2009, 00:33 UhrAnonymer Benutzer: gilbert

    Weshalb müssen bei der Post Arbeitspläze abgebaut und Löhne verringert werden, es würde völlig ausreichen, wenn man im Vorstand auf den einen oder anderen Manager verzichten würde. Das eingesparte Geld reicht sicherlich für ein paar hundert Mitarbeiter. Was im übrigen auch auf andere branchen zutrifft.

  • 20.08.2009, 12:47 UhrAnonymer Benutzer: Hase

    ich will einen zuverlässigen Postservice, der meine briefe sicher austrägt und nicht Hinz und Kunz, die mich ausspionieren können!

    Das briefgeheimnis kann nur gewahrt bleiben, wenn das ganze staatlich geregelt wird. Es werden zwar weniger briefe versendet, aber die Zuverlässigkeit muss erhalten bleiben. Ausserdem kaufen diese bei der Post beschäftigten Menschen ein und bezahlen Miete etc... es ist eine Schande in diesen Zeiten zu darben.

  • 23.08.2009, 10:29 UhrAnonymer Benutzer: Posthorn

    @Hase: „Hinz und Kunz“ ist bereits Realität: Subunternehmertum, Fremdvergabe, Leiharbeitnehmer. Die Post tut nur einen Teufel dies zu propagieren.

    @ quilbert: nicht ein paar „hundert“, sondern ein paar „tausend“.

    Und von dem leben, was die Post bezahlt, können die Zusteller schon lange nicht mehr: befristet, Teilarbeitszeit, oft nur 1(!) Std. die Woche mit Stücklohn, auf Abruf – ohne jede Rechtssicherheit – an einzelnen Tagen...!

    Und die noch paar Unkündbaren werden gepiesackt, versetzt, in die Überstunden bis zum Umfallen getreten und wenn sie krank werden entweder mit der krankheitsbedingte Kündigung konfrontiert oder es wird ihnen „sozialverträglich“ ein Auflösungsvertrag „angeboten“, mit Abfindung – ein Jahr später: Hartz-4. Nennt sich dann im Stellungnahmen des Herrn Appel: natürliche Fluktuation.

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