Kommentare zu: Post-Chef will Porto erhöhen

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8 Kommentare
  • 08.11.2009, 11:54 UhrAnonymer Benutzer: Ric

    ich behaupte einfach mal dass die Verbraucher sogar bereit wären 60 statt 55 Cent für den Standardbrief zu zahlen (als beispiel), aber dann muss das Geld auch den beschäftigten zukommen und nicht einfach den Konzerngewinn steigern. Den briefträgern die echt einen harten Job machen gönne ich das, mit alter "beamtengemütlichkeit" hat das Arbeiten bei der Post schon lange nichts mehr zu tun. Das ist eine der Dienstleistungen die wir leider erst zu schätzen wüssten wenn sie keiner mehr macht.

  • 08.11.2009, 12:33 UhrAnonymer Benutzer: Krin

    Vielleicht sollte man die Portopreise senken, um die Nachfrage anzuregen.

  • 08.11.2009, 12:33 UhrAnonymer Benutzer: Esther

    Portoerhöhung - na also - schon wieder innerhalb weniger Tagen eine weitere belastung für die bürger.
    Zuerst die idee Maut , dann Portoerhöhung - man nennt es nicht Steuern erhöhen - es gibt so viele Möglichkeiten zuzugreifen , mal sehen was als nächstes kommen wird .

  • 08.11.2009, 12:34 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Die Telekom hatte das auch gemacht - plötzlich waren damals Ortsgespräche plötzlch ganz teuer geworden, und der "böse Wettbewerb" war schuld.

    Appel kann eben nur das. Denn ein McKinsey-berater lernt genau zwei Lösungen: Mitarbeiter entlassen oder Monopolstellung nutzen .

  • 08.11.2009, 13:05 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Tja, da ist sie wieder die ewig gestrige, alte Leier vom Preise erhöhen und Mitarbeiter entlassen.

    Mir scheint, die Kreativität in den Unternehmen nimmt von Jahr zu Jahr ab und da es immer leichter wird, ab einer bestimmten betriebsgröße den Staat zu rufen, wird es den "Oberen" leicht gemacht. Nun sie haben ja die Macht, keine Frage, mit Arbeitsplätzen zu drohen.

    Der bumerang kommt aber mitunter schneller zurück, als einem lieb ist! Wenn in ein paar Jahren das Postporto in exorbitante Regionen jenseits der 1-Euro Grenze gestiegen ist, wird sich der Appel an Herrn Appel rächen, denn er wird dann mit bei der jährlichen Hauptversammlung vortreten müssen und sagen, dass der Siegeszug der E-Mail im Jahre 2009 nicht absehbar war.

    Ja, ich merke meine ironie. Das Fatale an dem ganzen Arbeitsplatzdrohungs-Preissteigerungs-Spiel ist, wenn erst genug Menschen ohne oder mit subventionierten Job existieren müssen, können sie sich auch die günstigsten Dienstleistungen und Produkte nicht mehr leisten und das wird Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft haben.

    Gut, hingestellt bleibt, ob man immer sofort nach dem Staat rufen sollte, oder es nicht vielleicht mal alleine versucht. Wie bemerkte eine bekannte Persönlichkeit: "Schaue nicht, was der Staat für Dich tun muss, schaue, was Du für den Staat tun kannst!" Vielleicht fehlt uns - oder ist uns abhanden gekommen - einfach ein wenig Gesellschaftsgefühl.

    Die Post sollte sich ihrer gesellschaftlichen Position bewusst werden, dann kann sie es vielleicht auch schaffen dem "bösen internet" zu strotzen. Ein Allheilmittel ist es auf jeden Fall nicht, einfach die Preise zu erhöhen, denn das treibt eher noch mehr Leute in die digitalen Medien.

  • 08.11.2009, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: Logi

    Herr Appel zeichnet sich weiterhin - wie die bahn - durch schlechte Unternehmensführung aus; Preiserhöhung als Ersatz für innovative Unternehmensführung.

  • 08.11.2009, 18:42 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    Richtig so!
    Die Post ist premium und darf auch premium kassieren! E-Mails schicken kann ja jeder Schlunz.
    Zudem muss die Marke viel stärker emitional aufgeladen werden, stärker das Persönliche rausstellen. interaktion mit dem Kunden, bla bla bla.

  • 09.11.2009, 08:59 UhrAnonymer Benutzer: Kurt

    in einem Punkt hat Appel auf jeden Fall Recht. Die meisten Konkurrenten werden ihre Leute nie ordentlich bezahlen. Also werden sie über Hartz iV und andere staatliche Leistungen subventioniert. Daher kann es m. E. nur eine Lösung geben: Mehrwertsteuerbefreiung für alle flächendeckend operierenden Postunternehmen, Mindestlöhne für alle Postunternehmen und freie Preisgestaltung für alle Postunternehmen. Erst wenn man weder bei den Löhnen, noch bei der Mehrwertsteuer subventioniert, wird das mit den Preisen der Markt richten. Und nicht nur für Postunternehmen gilt, dass es nicht sein kann, dass Leute die voll arbeiten, zusätzlich vom Staat subventioniert werden müssen. Denn sich seine Leute vom Arbeitsamt bezahlen zu lassen ist genauso kein Unternehmenskonzept, wie die bei Appel beklagten Praktiken. Und in vielen bereichen muss man auch feststellen, dass nur die Deutschen so blöd sind, sich staatlich subventioniert ausländische Wettbewerber in´s Land zu holen. Während es für unsere Unternehmen oft wesentlich schwieriger ist irgendwo im Ausland Fuß zu fassen.

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