Deutsche Telekom: Krise zwingt T-Systems zu neuem Geschäftsmodell

Deutsche Telekom: Krise zwingt T-Systems zu neuem Geschäftsmodell

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Blick auf den Eingang zur Zentrale von T-Systems in Frankfurt am Main, aufgenommen am Donnerstag (07.05.2009).

Als erster in der Branche hat der IT-Dienstleister T-Systems mit dem Automobilzulieferer Conti einen neuartiges Tarifmodell vereinbaren können.

Die anhaltende Wirtschaftskrise zwingt IT-Dienstleister zu neuen Geschäftsmodellen mit verbrauchsabhängigen Tarifstrukturen.

Als erster großer Anbieter will die Telekom-Tochter T-Systems auf fest vereinbarte Entgelte verzichten und den Kunden nur noch die tatsächlich verbrauchten Rechen- und Speicherkapazitäten in Rechnung stellen.

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Einen ersten Outsourcing-Vertrag, der weder eine Mindestabnahme noch eine feste Laufzeit vorsieht, will T-Systems-Chef Reinhard Clemens Anfang nächster Woche mit dem Automobilzulieferer Continental abschließen. Das hat wiwo.de aus Unternehmenskreisen erfahren.

Konjunkturabhängiges Tarifmodell

Autohersteller geben den Kostendruck immer stärker an Autozulieferer wie Continental weiter.

Darauf hat T-Systems reagiert und Continental eine äußerst flexible Anbindung der rund 55.000 SAP-Arbeitsplätze angeboten. Die bereitgestellten Rechnerleistungen werden an die aktuelle Auftragslage angepasst.

Der T-Systems-Erlös hängt damit ausschließlich von der Konjunktur und der erbrachten Qualität ab. Der Vertrag soll sich automatisch verlängern, wenn T-Systems alle vereinbarten Leistungen erbringt.

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