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Deutsche Telekom: Telekom-Chef Obermann verschärft Sparkurs

von Jürgen Berke

Schon im ersten Halbjahr schockte Telekom-Chef René Obermann mit einer Gewinnwarnung. Eine zweite will er unbedingt vermeiden. Doch, so klagt ein Manager, „es brennt an allen Ecken“.

Telekom-Chef René Obermann Quelle: dpa
Telekom-Chef René Obermann Quelle: dpa

In den vergangenen Wochen haben alle Telekom-Vorstände die Mitarbeiter dazu aufgerufen, die vereinbarten Sparziele zu übertreffen und unkonventionelle Wege zu gehen. So tritt die Festnetzsparte T-Home, die bisher sehr aggressiv DSL-Kunden umwarb, auf die Bremse, um Vertriebsprovision zu sparen. Obwohl sie im ersten Halbjahr den Marktanteil bei Neukunden auf 55 Prozent steigerte, rechnet sie damit, dass das Neukundengeschäft in der zweiten Hälfte dramatisch sinkt. Fürs Gesamtjahr erwartet sie in dem Bereich einen Marktanteil von 45 Prozent.

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Zudem wundern sich Netztechniker, dass sie nach stillgelegten Kupferkabeln suchen sollen. Der Kupferpreis verdoppelte sich seit Jahresbeginn. Da lohnt Recycling. Und Kundenbetreuer beklagen, dass immer mehr Bestellungen liegen bleiben. Noch vor Jahresende will Telekom-Chef René Obermann weitere Sparprogramme vorstellen. So soll die Fusion von T-Mobile mit T-Home, die die Aktionäre am 19. November absegnen sollen, „Effizienzsteigerungen“ bringen.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 13.10.2009, 13:39 UhrAnonymer Benutzer: CSchwe

    Etwas unklar, ob die Neukunden allgemein oder einer bestimmten T-Sparte entstammen..

    Laut weiteren Quellen hat sich zudem der Kupferpreis nicht wirklich verdoppelt, sondern von 4K auf 6K erhöht.

  • 13.10.2009, 12:31 UhrAnonymer Benutzer: Ramadama

    Wenn Herr Obermann öfter mal seine Hotline mit unterschiedlichen Fragen ( sofern er sie überhaupt erreicht ) anrufen würde, dann wüßte er schnell aus erster Hand warum sein Unternehmen so mies dasteht.
    Es gibt wohl nichts vergleichbares in der Unternehmenswelt, das einen so
    schlechten Ruf wie die Telekom hat - sehr berechtigt - versteht sich.
    Es ist geradezu schon im deutschen Spreachschatz eine feststehende
    Redewendung geworden: ihr Service ist ein Telekomservice daß heißt
    schlechter geht es gar nicht mehr. Treten Sie ab Herr Obermann die
    Firma bräuchte nach all den Nieten an der Führung in den vergangenen Jahren endlich mal einen Manager, der diesen Namen auch verdient.
    Herr Reitzle z.b. Allerdings zweifle ich, das dieser überaus erfolgreiche Manager diesen desolaten heruntergewirtschafteten Saftladen übernehmen möchte.

  • 12.10.2009, 08:36 UhrAnonymer Benutzer: Michi

    ReisserischeTitel - wenig Substanz. Nix Neues - aber das "Exklusiv"

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