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Deutsche Telekom: Zusammenlegung von Mobilfunk und Festnetzsparte gefährdet mehr als 1000 Standorte

Die geplante Zusammenlegung von Mobilfunk und Festnetzsparte der Deutschen Telekom führt vor allem in der Festnetzsparte T-Home zu tiefen Einschnitten.

Nach WirtschaftsWoche-Berechnungen sind mehr als die Hälfte der 2000 Festnetz-Betriebsstätten gefährdet. T-Mobile ist mit 14 Niederlassungen deutlich schlanker aufgestellt. Ein Großteil fällt durch die Umstellung von traditioneller zu internetbasierter Vermittlungstechnik weg, die bis 2014 abgeschlossen werden soll. Allerdings soll es auch in den Niederlassungen vor Ort eine Vereinigung der beiden Sparten geben. Dadurch entsteht weiteres Einsparpotenzial.

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Betroffen sind auch die Manager an den Hauptsitzen in Bonn und Darmstadt. Aus den drei großen Zentralen in Bonn-Bad-Godesberg (T-Home), Bonn-Beuel (T-Mobile) und Darmstadt (Technik, IT und Produktentwicklung) mit insgesamt 17.000 Managern könnte eine deutlich abgespeckte Deutschland-Zentrale für das gesamte Privatkundengeschäft entstehen, die auf Doppelfunktionen verzichtet und mit rund der Hälfte der Führungskräfte auskommt.

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.03.2009, 08:13 UhrAnonymer Benutzer: Vates

    Die Telekom wird ihre Preise für Festnetzkunden senken müssen. Sie verprellt jetzt Kunden, die auf Verträgen von 50 Euro pro Monat für Telefon, DSL und Flatrate sitzen. Die Konkurrenz freut sich mit ihren 30 Euro Angeboten und nimmt die Kundschaft gerne auf.

  • 15.03.2009, 21:47 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Heute will ja jeder Manager sein, da technisch orientierte Jobs als "nicht mehr in Deutschland bezahlbar" verspottet werden und somit stets auf der Abschlussliste sind. So zumindest die Wahrnehmung.

    17.000 Manager bedeutet: 17.000 Abteilungen. Wieviele Personen gibt es dann pro Abteilung? 5?

  • 15.03.2009, 16:57 UhrAnonymer Benutzer: Michel

    Mir erging es auch so als ich diese Zahl gelesen habe. ich nehme mal an, dass der Autor eher Mitarbeiter in der Verwaltung meinte. Er sprach ja von den drei grossen Zentralen. bei so vielen Führungskräften bleibt ja kein Platz mehr für normale Angestellte ;-)

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