Ab Donnerstag: Flughäfen Düsseldorf und Köln Bonn sollen bestreikt werden

Ab Donnerstag: Flughäfen Düsseldorf und Köln Bonn sollen bestreikt werden

Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf will wieder streiken. Damit soll eine Lohnerhöhung zwischen 1,50 und 2,50 Euro pro Stunde durchgesetzt werden.

Fluggäste müssen am morgigen Donnerstag an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn wegen eines Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals mit spürbaren Einschränkungen des Flugbetriebs rechnen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch an. Mit der frühzeitigen Ankündigung des Streiks will die Gewerkschaft den Fluggästen die Möglichkeit zum Umbuchen geben.

Die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Andrea Becker, betonte: „Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden ist der ganztägige Streik die letzte und ernste Mahnung an die Arbeitgeber, den notwendigen Schritt auf die Beschäftigten zuzugehen“.

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Piloten-Streik Tausende Lufthansa-Reisende betroffen

Ferienende, ein ungünstiger Zeitpunkt für einen Piloten-Streik. Für die Kunden eine Zumutung, empört sich die Lufthansa. Die Kosten sollen sich auf einige Millionen Euro belaufen. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

huGO-BildID: 39070160 Zahlreiche Lufthansa-Flüge werden am 05.09.2014 in Frankfurt am Main (Hessen) im Flughafen als annulliert angezeigt, nachdem die Piloten der Lufthansa mit ihrem Streik begonnen haben. Bis 23.00 Uhr will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) Kurz- und Mittelstreckenflüge bestreiken, die vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt abfliegen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Verdi fordert in den Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe Lohnerhöhungen zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde. Die Sicherheitsbranche müsse tarifpolitisch neu aufgestellt werden, verlangte Becker. „Qualifizierte Arbeit und motivierte Beschäftigte an Flughäfen und in anderen sensiblen Bereichen kann man nur bei angemessenen Löhnen erwarten.“

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Harald Olschok, hatte Verdi allerdings zuletzt eine „völlig unrealistische Tarifpolitik“ vorgeworfen. Die Gewerkschaft habe die Bodenhaftung verloren.

Die nächste Verhandlungsrunde findet an Rhein und Ruhr am 5. Februar in Ratingen statt. In Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg verhandelt Verdi zurzeit ebenfalls für die Beschäftigten der Branche.

Am vergangenen Freitag hatte Verdi bereits das Sicherheitspersonal am Stuttgarter und am Hamburger Flughafen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Dort war es zu Gedränge und langen Warteschlangen gekommen.

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