Air Berlin: Fluggesellschaft macht nach Anschlägen Verluste

Air Berlin: Fluggesellschaft macht nach Anschlägen Verluste

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Air Berlin ist im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen geflogen.

Air Berlin ist im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen geflogen. Das Management begründet die schlechten Geschäfte mit den jüngsten Anschlägen. Aber auch eine hauseigene Maßnahme trug zu dem Ergebnis bei.

Deutschland zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin bleibt vorerst in den roten Zahlen. Für das zweite Quartal wies das Unternehmen laut am Dienstagabend veröffentlichter Eckdaten unter dem Strich einen Verlust von 89,1 Millionen Euro aus - vor einem Jahr betrug das Minus noch 37,5 Millionen Euro. Im ersten Jahresviertel 2016 hatte die angeschlagene Airline ihre Lage zuletzt aber etwas stabilisieren können: Das Startquartal schloss Air Berlin mit einem Netto-Fehlbetrag von 182 Millionen Euro ab, eine Verbesserung um 13 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn 2015.

Das Management begründet die schlechteren Geschäfte mit den Kapazitätsreduktion bei der Airline selbst und den jüngsten Anschlägen, die insbesondere Urlauber vom Fliegen abhielten.

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In der Branche ist die Wintersaison in der Regel schwächer als die Sommer-Hauptreisezeit. Vorstandschef Stefan Pichler hatte „deutliche Ergebnisverbesserungen“ erst für die zweite Jahreshälfte 2016 in Aussicht gestellt.

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„Im Wesentlichen entwickelt sich unser Geschäft in die richtige Richtung“, meinte er im Frühjahr. 2015 hatte Air Berlin einen Rekordverlust verbuchen müssen. Der Umsatz im zweiten Quartal 2016 ging um rund 100 Millionen auf knapp 971 Millionen Euro zurück.

Dem Luftverkehr machen derzeit auch Terrorangst und politische Unsicherheit zu schaffen, zum Jahresbeginn sorgte außerdem noch der Rechtsstreit um Air Berlins umstrittene Gemeinschaftsflüge mit der arabischen Partnerin Etihad Airways für Turbulenzen. Seine komplette Halbjahresbilanz will das Unternehmen am Mittwoch vorstellen.

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