Air Berlin und Tuifly: Reisende müssen mit weiteren Flugausfällen rechnen

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Air Berlin und Tuifly: Reisende müssen mit weiteren Flugausfällen rechnen

, aktualisiert 06. Oktober 2016, 10:52 Uhr

Air-Berlin-Kunden müssen sich auf weiteres Ungemach einstellen. Offenbar rechnet Air Berlin mit weiteren Flugausfällen infolge kurzfristiger Krankmeldungen von Crews ihres Partners Tuifly.

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Es kommt weiter zu Flugausfällen.

„Air Berlin entschuldigt sich aufrichtig für die Unannehmlichkeiten, die ihren Passagieren aktuell durch Flugstreichungen und Verspätungen entstehen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Wir arbeiten mit unseren Partner Tuifly unter Hochdruck daran, um die Situation zu lösen und die Unannehmlichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren.“ Fluggäste würden gebeten, sich im Internet über den Status ihres Fluges unter airberlin.com/flugstatus zu informieren.

Die wichtigsten Billigflieger in Deutschland

  • Platz 10

    Air Baltic

    Starts pro Woche: 61

    Sitze: 5990

    Strecken: 10

    Quelle: DLR: Low Cost Monitor 2/2017

  • Platz 9

    Transavia

    Starts pro Woche: 64

    Sitze: 9616

    Strecken: 19

  • Platz 8

    Vueling

    Starts pro Woche: 67

    Sitze: 12.160

    Strecken: 11

  • Platz 7

    Aer Lingus

    Starts pro Woche: 71

    Sitze: 12.354

    Strecken: 8

  • Platz 6

    Norwegian Air Shuttle

    Starts pro Woche: 106

    Sitze: 19.929

    Strecken: 33

  • Platz 5

    flybe

    Starts pro Woche: 130

    Sitze: 10.800

    Strecken: 16

  • Platz 4

    Wizz

    Starts pro Woche: 208

    Sitze: 38.590

    Strecken: 73

  • Platz 3

    Easyjet

    Starts pro Woche: 531

    Sitze: 86.868

    Strecken: 90

  • Platz 2

    Ryanair

    Starts pro Woche: 1058

    Sitze: 199.962

    Strecken: 243

  • Platz 1

    Euro-/Germanwings

    Starts pro Woche: 2595

    Sitze: 390.692

    Strecken: 516

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In Branchenkreisen hieß es, bei Air Berlin sei man vor allem darüber ungehalten, dass die Flugausfälle viele Fluggäste unvorbereitet träfen. Air Berlin hatte am Mittwoch knapp jeden zwanzigsten Flug streichen müssen. Betroffen waren der Airline zufolge 32 von insgesamt 696 Flügen. Grund seien Crew-Engpässe bei Tuifly, die zum Teil kurzfristig gemeldet würden - ein Drittel der Tui-Flotte fliegt samt Besatzung für Air Berlin. Auch bei Tuifly wurden mehr als 20 Flüge annulliert. Ein Tuifly-Sprecher erklärte: „Wir verifizieren gerade das Programm.“ Er stellte für den Mittag eine Erklärung zum bundesweiten Stand des Flugbetriebs der Airline in Aussicht. Am Vortag waren bereits zahlreiche Flüge gestrichen worden oder verspätet gestartet. Als Grund wurden Crew-Engpässe angegeben: Mehrere Mitarbeiter hatten sich nach Angaben der Airline kurzfristig krank gemeldet.

Tuifly Zahlreiche Flüge gestrichen oder verspätet

Wer am Montag mit einem Ferienflieger von Tuifly abheben wollte, musste möglicherweise unerwartet am Boden bleiben. Der Grund dafür sind laut Tuifly Crewengpässe.

Eine Boeing 737-800 von Tuifly auf dem Vorfeld des Hannover Airport in Hannover-Langenhagen. Quelle: dpa

Bereits an den beiden Vortagen hatte es bei 30 Prozent der Tuifly-Flüge verspätete Starts gegeben, weil sich plötzlich viele Crews krank gemeldet hatten. Die kurzfristigen Krankmeldungen bei Tuifly machten es unmöglich, alle betroffenen Kunden frühzeitig zu informieren, teilte die Airline mit.
Bei Tuifly steht ein tiefgreifender Umbau bevor, die Mitarbeiter befürchten Job-Verluste. „Die massiven kurzfristigen Krankmeldungen der Kabinen- und Cockpitmitarbeiter schaden Kunden und Mitarbeitern in hohem Maße“, hieß es in einer Erklärung von Tuifly.

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