Amazon: Verdi droht mit Streiks im Weihnachtsgeschäft

Amazon: Verdi droht mit Streiks im Weihnachtsgeschäft

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi droht dem US-Versandhändler Amazon mit Streiks im wichtigen Weihnachtsgeschäft. Erst im September hatte Verdi den Arbeitskampf ausgeweitet.

"Wir werden weiter streiken. Das kann sehr kurzfristig sein", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe). "Notfalls setzen wir unseren Kampf im Weihnachtsgeschäft fort." Er bekräftigte, die Gewerkschaft wolle den Druck auf Amazon erhöhen. Im September hatte Verdi die Streiks ausgeweitet. Zum ersten Mal beteiligten sich damals auch die Beschäftigten des Standortes Werne in Nordrhein-Westfalen an dem Ausstand.

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Daran teil nahmen außerdem Mitarbeiter der Standorte Bad Hersfeld, Leipzig, Graben und Rheinberg. Amazon hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, die Lieferungen an die Kunden erfolgten trotz der Streiks pünktlich. Die Gewerkschaft fordert für die Mitarbeiter in den deutschen Amazon-Versandzentren tarifliche Regelungen, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind. Amazon dagegen nimmt die Vereinbarungen der Logistikbranche als Maßstab, in der weniger bezahlt wird. Der Tarifkonflikt dauert bereits seit Ostern 2013 an.

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