Bild: dpaPlatz 20: Freiburg - 1,567 Euro für ein Liter Super (1,457 Euro für ein Liter Diesel)
(Quelle: ADAC)
Bild: dpaPlatz 19: Nürnberg - 1,576 Euro für ein Liter Super (1,471 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 18: Essen - 1,582 Euro für ein Liter Super (1,466 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 17: Köln - 1,586 Euro für ein Liter Super (1,458 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: CCPlatz 16: Bielefeld- 1,587 Euro für ein Liter Super (1,472 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpa/dpawebPlatz 15: Erfurt - 1,589 Euro für ein Liter Super (1,482 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 14: Magdeburg - 1,589 Euro für ein Liter Super (1,471 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 13: Bremen - 1,596 Euro für ein Liter Super (1,469 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 12: Hamburg - 1,597 Euro für ein Liter Super (1,468 Euro für ein Liter Diesel)
Bild: dpaPlatz 11: Stuttgart- 1,599 Euro für ein Liter Super (1,472 Euro für ein Liter Diesel)
Platz 20: Freiburg - 1,567 Euro für ein Liter Super (1,457 Euro für ein Liter Diesel)
(Quelle: ADAC)
Die Novemberpreise an der Zapfsäule waren vergleichsweise günstig. Der Liter für Super E10 kostete 1,555 Euro, nach Angaben des ADAC etwa 4,7 Cent weniger als im Vormonat. Auch der Dieselpreis ging zurück, wenn auch der Rückgang klein war; der Liter lag im Schnitt bei 1,490 Euro; 1,7 Cent weniger als im Vormonat.
Wie sich der Benzinpreis zusammensetzt
Einkaufspreis
Die jüngsten Daten beziehen sich auf den Einkaufspreis im Januar. Im Durchschnitt lag der Einkaufspreis am europäischen Großmarkt für Ölprodukte in Rotterdam bei 56,1 Cent pro Liter.
Steuern
Je Liter Benzin werden festgeschriebene 65,5 Cent Mineralölsteuer fällig, außerdem werden 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben.
Deckungsbeitrag
Nach Abzug von Einkaufspreis und Steuern bleiben laut Branchenverband noch 10,8 Cent je Liter als Deckungsbeitrag. Damit müssen die Mineralölkonzerne die Kosten für die Tankstelle, Transport, Lagerung, Werbung, Verwaltung und die Beimischung von Biokomponenten begleichen.
Gewinn
Als Gewinn streben die Ölgesellschaften einen Cent je Liter an. Das ist allerdings nur der Gewinn, der an der Tankstelle verdient wird. Die Mineralölkonzerne, denen die Tankstellen weit überwiegend gehören, verdienen allerdings auch an Förderung, Transport, Lagerung, etc. entlang der gesamten Wertschöpfungskette nach Kräften. Die aktuelle Studie des Energieexperten Steffen Bukold spricht daher auch von einem Anstieg der Bruttomarge der Mineralölwirtschaft (Tankstellenpreis minus Rohölpreis) von 11,5 Cent Ende November 2011 auf 16,3 Cent je Liter Superbenzin Anfang März. Darin ist somit auch die Marge der Raffinerien enthalten. Bei der abweichenden Darstellung der Mineralölwirtschaft ist der Gewinn der Raffinerien in der Position der Einkaufskosten enthalten.
Doch allen Preisrückgängen zum Trotz: 2012 wird das mit Abstand teuerste Tankjahr aller Zeiten, wie der Autoclub ADAC jetzt mitteilte.
In den vergangenen elf Monaten kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt nach Berechnungen des ADAC 1,604 Euro und damit satte 8,2 Cent mehr als im gesamten Vorjahr. Am teuersten war Tanken im Bundesdurchschnitt für die Fahrer von Benzinern am 23. November mit einem Tagesdurchschnittspreis von 1,580 Euro, für Diesel-Fahrer am 1. November mit 1,516 Euro.
Auch 2011 war schon ein Jahr, das es bei der Benzinpreisentwicklung in sich hatte. Diesel wurde ebenfalls kräftig teurer: Für einen Liter mussten Autofahrer zwischen Januar und November im Schnitt 1,481 Euro zahlen, 7 Cent mehr als 2011.
Verbraucher können selbst Sparmaßnahmen treffen
Das Jahr 2012 war gekennzeichnet von der Debatte über zu hohe Spritpreise. Das Bundeskartellamt hatte nach einer mehrjährigen Analyse zwar die hohen Preise der Mineralölkonzerne kritisiert, es konnte Shell, Aral und Co. jedoch keine Preisabsprachen nachweisen.
Vor kurzem beschloss der Bundestag ein Gesetz, wonach die rund 14.000 Tankstellen in Deutschland künftig Preise aktuell an das Bundeskartellamt übermitteln müssen. Diese Daten sollen künftig in Echtzeit ins Internet gestellt und Verbrauchern per Smartphone-App zugänglich gemacht werden.
Daneben können Verbraucher mit umweltschonender Fahrweise, bewusstem Tanken, einer cleveren Tourenplanung oder einer Umrüstung auf Gas die hohen Spritpreise teilweise eindämmen.
Gegen den Anstieg des Spritpreises im Allgemeinen werden sie jedoch wenig tun können. "Ursächlich für den Aufwärtstrend des Ölpreises waren fundamentale Marktfaktoren wie ein starker Nachfragezuwachs vor allem aus Schwellenländern wie China und Indien sowie der Wegfall libyscher Rohölexporte“, hieß es dazu in einer Fragestunde im Bundestag im Frühjahr 2012.

























