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Mehl kostet beim Discounter höchstens 40 Cent/kg, im Großhandel natürlich weniger. Eine angenommene 20 %-ige Mehlpreiserhöhung führt dann zu Mehrkosten beim Mehl von 8 Cent/kg. Aus einem kg macht man 20 Brötchen. Damit betragen die Mehrkosten pro Brötchen 8/20 Cent = 0,4 Cent.
Beim Kaufland kostet ein Brötchen heute 10 Cent, beim Bäcker mit seiner Steinzeittechnologie das 3 bis 5 –fache. Die Mehrkosten von 0,4 Cent spielen also nur eine ganz untergeordnete Rolle, zumal in Wirklichkeit obige Zahlen viel zu ungünstig angenommen wurden.
Gerade die Backwarenpreise sind in den letzten Jahrzehnten (ganz anders als die Fleischpreise) völlig explodiert. Das liegt an der vorsintflutlichen Technologie, mit der die Bäcker heute immer noch arbeiten: „handausgehobener Teig“ heißt z.B. ein mittelalterlicher Slogan.
Der Backautomat gibt daher die richtige Antwort in dieser verschnarchten Branche, der immer wieder nur Preiserhöhungen einfallen, aber keine Technologiefortschritte.
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Kommentare zu: Dürre könnte höhere Brötchenpreise bringen
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