Bahn erhöht Preise: Zugfahren wird wieder teurer

Bahn erhöht Preise: Zugfahren wird wieder teurer

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ICE fahren wird am Sonntag 2,5% teurer.

Mit den neuen Preisen will die Bahn höhere Strom- und Personalkosten auffangen. Zugfahrten auf Strecken, die wegen des Hochwassers gesperrt waren, werden wegen der "erheblichen Nachteile" im letzten Jahr nicht teurer.

Die Deutsche Bahn erhöht an diesem Sonntag die Fahrpreise. Im Durchschnitt hebt das bundeseigene Unternehmen das Preisniveau im Nahverkehr um 2,9 Prozent an, im Fernverkehr sind es 1,3 Prozent. Damit läge die Preissteigerung bei Fernreisen leicht unter und bei kurzen Strecken deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate. In den Durchschnitt ist allerdings eingerechnet, dass zum Beispiel die Bahncard 100 nicht teurer wird und einige Strecken weiterhin gleich viel kosten werden.

Die reale Erhöhung der Normalpreise für ICE und IC liegt bei 2,5 Prozent. So wird zum Beispiel die Fahrt von Dortmund nach München ab Sonntag statt 139 Euro 142 Euro kosten. Fahrten in Regionalzügen werden sogar um 3,2 Prozent teurer, sofern man sich nicht in einem Verkehrsverbund bewegt. Eine Fahrt von Stuttgart nach Ulm kostet dann 19,20 Euro statt den bisherigen 18,60 Euro. Für eine Sitzplatzreservierung sind künftig 4,50 Euro zu zahlen, 50 Cent mehr als bisher.

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Ausnahmen sind zum Beispiel einige Ländertickets, die für bis zu fünf Fahrgäste und einen Tag lang gelten. Die behalten ihren bisherigen Preis. Gleich bleibt auch der Preis einer Bahncard 100, mit der Kunden für 4090 Euro im Jahr alle Züge in der 2. Klasse nutzen dürfen. Das gilt aber nicht für die Bahncard 25 und 50 - beide werden teurer. Die Bahn reagierte außerdem auf die "erheblichen Nachteile" auf der Strecke von Köln nach Berlin, die zwischen Mitte Juni und Anfang November aufgrund des Hochwassers gesperrt war.

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Zugleich gelten in Deutschland auch neue Fahrpläne. Auf der Strecke von Emden nach Bremen können Reisende erstmals auch IC-Züge mit Nahverkehrsfahrscheinen nutzen. Wegen eines Mangels an Zügen werden bis Mitte April außerdem einige ICE zwischen Bremen und Hannover nicht fahren. Die Bahn hat 16 Züge bei Siemens bestellt, zwei davon werden wohl bis Jahresende geliefert. Sie sind bereits für Tests unterwegs, das Eisenbahn-Bundesamt hat sie aber noch nicht für Passagiere freigegeben.

Seit 2003 hat die Deutsche Bahn hat ihre Preise zum Jahreswechsel immer erhöht. Die Anhebungen waren zum Teil im Regional- und Fernverkehr unterschiedlich. In den zehn Jahren bis Ende 2013 wurden Fernstrecken um 36,4 Prozent teurer, Regionalstrecken um 39,3 Prozent. Bis Samstag können Bahnkunden den neuen Erhöhungen noch entgehen und Fahrscheine zum alten Preis kaufen - für Reisen, die bis Mitte März angetreten werden.

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