Baukonzern: Hochtief will mindestens 800 Stellen abbauen

exklusivBaukonzern: Hochtief will mindestens 800 Stellen abbauen

von Harald Schumacher

Der Baukonzern Hochtief steht vor einem weiteren, erheblichen Personalabbau. Vorstandschef Marcelino Fernandez will nach Informationen der WirtschaftsWoche hunderte Stellen bei der Tochter Hochtief Solutions streichen.

Nach Worst-case-Szenarien könnten sogar bis zu 2000 Stellen wegfallen. Fernandez will „möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten und die Reduzierung durch individuelle, einvernehmliche Vereinbarungen“ erreichen, schreibt Solutions-Vorstand Nikolaus Graf von Matuschka in einer E-Mail, die er am vergangenen Mittwoch an die Mitarbeiter schickte und die der „WirtschaftsWoche“ vorliegt.

Überwiegend betrifft der Abbau Arbeitsplätze in Deutschland, wo nach dem Verkauf der Facility-Management-Sparte im Juli noch rund 5000 der 9000 verbliebenen Solutions-Mitarbeiter unter anderem in den Bereichen Hochbau, Infrastruktur und Ingenieurbau arbeiten.

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Die Höhe der Abfindungen hat Hochtief mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Bau bereits in einem Tarifvertrag geregelt. „In den vergangenen Jahren“ habe Hochtief im Europageschäft „Renditen unterhalb der Kapitalkosten“ erwirtschaftet, begründet Matuschka in der E-Mail die Abbaupläne, „die Strukturen passten nicht zum Umsatzvolumen – die Folge waren Verluste.“

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