Bericht über Google-Mutter: Alphabet will bei Fahrdienst Lyft einsteigen

Bericht über Google-Mutter: Alphabet will bei Fahrdienst Lyft einsteigen

, aktualisiert 15. September 2017, 10:42 Uhr
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Alphabet wäre nicht der erste Investor, der versucht, sich Anteile an mehreren Fahrdienst-Anbietern zu sichern.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach ihrem Einstieg bei Uber plant die Google-Mutter Alphabet offenbar, auch in den Konkurrenten Lyft zu investieren. Das berichten US-Medien. Demnach geht es um eine Milliarde US-Dollar.

New YorkDie Google-Mutter Alphabet will laut Medienberichten groß beim Uber-Konkurrenten Lyft einsteigen. Es könne um einen Betrag von einer Milliarde Dollar gehen, schrieben der Finanzdienst Bloomberg und das „Wall Street Journal“ in der Nacht zum Freitag. Ein solcher Deal würde die Fronten in dem Mobilitätsgeschäft noch einmal verschieben: Alphabet ist auch ein bedeutender Investor bei Uber - streitet mit dem bekanntesten Fahrdienst-Vermittler aber zugleich vor Gericht um Roboterwagen-Technologie.

Alphabet wäre nicht der erste Investor, der versucht, sich Anteile an mehreren Fahrdienst-Anbietern zu sichern. So ist der japanische Technologie-Konzern Softbank bereits an mehreren Uber-Konkurrenten beteiligt. Jetzt will die Firma dem „Wall Street Journal“ zufolge auch bis zu 22 Prozent an Uber erwerben und dafür rund zehn Milliarden Dollar in die Hand nehmen. Im Gespräch sei eine Auktion, bei der Softbank Anteile heutiger Investoren kaufen könnte, hieß es.

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Das wäre zwar die bisher größte Einzelinvestition in ein Start-up. Für Uber, das in früheren Finanzierungsrunden bereits mit bis zu 69 Milliarden Dollar bewertet wurde, würde das aber einen deutlichen Preisabschlag bedeuten. Einige Investoren sorgten sich deshalb, dass dies den anvisierten Börsengang erschweren könnte. Zugleich war Uber zuletzt immer wieder von Skandalen erschüttert worden, die sich auch auf das Ansehen des Dienstes bei den Kunden auswirkten. Und einige Uber-Investoren argumentierten, dass Softbank das Geld sonst in Rivalen stecken könnte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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