Bezahlsender: Sky schreibt ersten Quartalsgewinn seit sieben Jahren

Bezahlsender: Sky schreibt ersten Quartalsgewinn seit sieben Jahren

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Immer mehr Menschen sehen Sky, was dem Bezahlsender den ersten Quartalsgewinn seit sieben Jahren beschert.

Erstmals seit sich Premiere vor fünf Jahren in Sky Deutschland umbenannt hatte, konnte der Bezahlsender einen Gewinn verbuchen. Dank wachsender Abozahlen bleibt Sky optimistisch.

Dank stetig wachsender Abonnentenzahlen hat Sky Deutschland erstmals seit sieben Jahren wieder schwarzen Zahlen geschrieben. Der Bezahlsender erzielte im Sommerquartal einen Überschuss von 12,3 Millionen Euro, wie Sky Deutschland am Montag mitteilte. Ein Jahr zuvor war noch ein Verlust von 14,2 Millionen Euro angefallen. Seit sich der Sender vor fünf Jahren von Premiere in Sky Deutschland umbenannte, hatte das Unternehmen noch keine Nettogewinne geschrieben. Letztmals erwirtschaftete der Pay-TV-Sender im Sommer 2007 einen kleinen Überschuss.

Der Sender profitierte zum Auftakt seines neuen Geschäftsjahrs nicht nur von der Fußball-Bundesliga, die Sky als einziger Kanal komplett live zeigt. Das Unternehmen baute auch sein Online-Angebot für Smartphones, Tablet-Computer und PC nochmals aus und erweiterte sein Programmangebot. Damit lockte Sky Deutschland von Juli bis September 96.000 zusätzliche Kunden, so dass die Gesamtzahl der Abonnenten mit direktem Sky-Vertrag auf mehr als 3,9 Millionen stieg. Die Kündigungsquote sank auch deswegen, weil Sky nur noch Zwei-Jahresverträge offen anbietet.

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Die wichtigsten Anbieter im Online-Fernsehen

  • Netflix

    Unternehmen: Netflix

    Streamingkosten (in € pro Jahr): 95,88–107,88

    Stärke: Viele exklusive Filme und Serien, bewährte Technik, starke Kooperationspartner

    Schwäche: Wenig aktuelle Filme, anfangs relativ kleines Angebot

    Wichtigste Serien: House Of Cards, Orange Is The New Black, Hemlock Grove

    Quelle: Unternehmen

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    Unternehmen: Deutsche Telekom

    Streamingkosten (in € pro Jahr): ab 359,40*

    Stärke: Auch über Satellit nutzbar, teilweise ohne Online-Verbindung nutzbar

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  • Amazon Prime Video

    Unternehmen: Amazon
    Streamingkosten: Neben einer Jahresgebühr von 49 Euro ist Amazon Prime Video auch im monatlich kündbaren Abo für 7,99 Euro verfügbar
    Stärke: Exklusive Filme und Serien, Gratislieferung von Amazon-Bestellungen, auf mobilen Endgeräten ohne Online-Verbindung nutzbar
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    Wichtigste Serien: The Man in the High Castle, Mozart in the Jungle, Transparent, Mr. Robot, Fear the Walking Dead, Lucifer, Preacher, The Night Manager

  • iTunes

    Unternehmen: Apple

    Streamingkosten (in € pro Jahr): Bezahlung pro Download

    Stärke: Sehr breites Angebot, Serien direkt nach US-Ausstrahlung, Kauf ab 99 Cent

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    Wichtigste Serien: True Detective, Sleepy Hollow, The Strain, Downton Abbey

  • Maxdome

    Unternehmen: ProSieben-Sat.1

    Streamingkosten (in € pro Jahr): 95,88

    Stärke: Großes Angebot, Serien direkt nach US-Ausstrahlung, Kaufvideos, teilweise ohne Online-Verbindung nutzbar

    Schwäche: Aktuelle Filme und Serien nur Zuzahlung

    Wichtigste Serien: Under The Dome, Hannibal, Sons Of Anarchy, Bitten, Hawaii Five-O

  • Sky Snap

    Unternehmen: Sky

    Streamingkosten (in € pro Jahr): 47,88

    Stärke: Niedriger Preis; auch Originalfassungen, gegen Aufpreis teilweise ohne Internet-Verbindung nutzbar

    Schwäche: Begrenztes Angebot, wenig Aktuelles

    Wichtigste Serien: Game Of Thrones, Alcatraz, Die Sopranos, The Walking Dead

  • Whatchever

    Unternehmen: Vivendi

    Streamingkosten (in € pro Jahr): 107,88

    Stärke: Teilweise ohne Online-Verbindung nutzbar

    Schwäche: Begrenztes Angebot, wenig Aktuelles

    Wichtigste Serien: Mad Men, The Wire, Lilyhammer, The Mentalist, Torchwood

  • YouTube

    Unternehmen: Google

    Streamingkosten (in € pro Jahr): 0

    Stärke: Gratis, fast unendliches Angebot

    Schwäche: Wenig aktuelle und hochwertige Filme

    Wichtigste Serien: Tatort, Schimanski, Kanäle von Komödianten wie Y-Titti, LeFloid

Damit kletterte der Quartalsumsatz um 9,8 Prozent auf 431,3 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (Ebitda) legte um 86,3 Prozent auf 54,4 Millionen Euro zu. Vorstandschef Brian Sullivan bekräftigte die Erwartung, die Kundenzahl im laufenden Geschäftsjahr netto um 400.000 bis 450.000 und das Betriebsergebnis auf 80 bis 110 Millionen Euro zu erhöhen. Der Umsatz soll deutlich zulegen.

Murdoch will seine Bezahlsender bündeln

Der Medienmagnat Rupert Murdoch ist im Begriff, seine Bezahlsender in Deutschland, Großbritannien und Italien zu einer schlagkräftigen Einheit zu bündeln. Dafür verschiebt Murdoch den 57-prozentigen Sky-Deutschland-Anteil seiner Konzernholding 21st Century Fox zu seinem britischen Ableger BSkyB. Im Zuge dessen unterbreitete BSkyB auch den freien Aktionären eine Übernahmeofferte, die an diesem Montag endet. BSkyB hatte zuletzt knapp 69 Prozent der Aktien eingesammelt. Das endgültige Ergebnis solle in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden, teilte Sky nun mit.

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