Bilfinger: Blades setzt auf Aufträge aus Trumps Infrastrukturprogramm

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von Harald Schumacher

Der Mannheimer Industriedienstleistungskonzern Bilfinger erwartet wachsende Umsätze in den USA und Kanada.

„Nordamerika ist für uns eindeutig ein Wachstumsmarkt, den ich gut kenne“, sagte Bilfinger-Vorstandschef Tom Blades derWirtschaftsWoche. „Wenn Präsident Trump mehr Geld in die Infrastruktur investieren möchte, ist das auch für uns interessant.“ Probleme mit der protektionistischen Politik des US-Präsidenten fürchtet Blades nicht. Bilfinger betreibe kein Im- oder Exportgeschäft, sondern beschäftige in den USA in dort gegründeten Firmen 3500 einheimische Arbeitskräfte. Würden die von Trump genehmigten umstrittenen Pipeline-Projekte realisiert, könne die Wartung von Kompressor- oder Pumpenstationen an den Pipelines „für uns ein Thema sein“, sagte Blades.

Blades Vorgänger Per Utnegaard hatte noch einen Ausstieg aus dem US-Geschäft verkündet. Rund 15 Prozent des Umsatzes von aktuell gut vier Milliarden Euro macht Bilfinger in den USA – zu einem wesentlichen Teil mit der Optimierung und Wartung von Anlagen der Öl- und Gasindustrie. Dass Trumps Politik Topmanager in schwierige Konflikte stürzt, fürchtet auch Blades („Das sieht in der Tat so aus.“), sieht für Bilfinger in Nordamerika aber „Potentiale, unabhängig von Wahlen“.

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Bilfinger Vorstandschef Blades schließt Zerschlagung aus

Bilfinger-Vorstandschef Tom Blades schließt eine Zerschlagung des Mannheimer Industriedienstleistungskonzerns aus.

Der Vorstandsvorsitzende des Industriedienstleisters Bilfinger, Tom Blades. Quelle: dpa

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